Rockstar hat für den 26. Februar ein neues Update für Red Dead Online angekündigt.

Im Zuge dessen befassen sich die Entwickler unter anderem mit destruktivem Spielverhalten und der Frage, wie es sich minimieren lässt. Das Resultat sind einige Änderungen.

"Erstens verkleinern wir die Sichtbarkeit der Spielermarkierung auf lange Distanzen - eure Position auf der Karte wird anderen Spielern nicht mehr angezeigt, es sei denn ihr befindet euch in deren Nähe (innerhalb eines Radius von 150 Metern) oder seid etwas weiter entfernt und feuert einen Schuss ab", heißt es. "Spieler in anderen Städten oder Regionen sind nicht sichtbar. Dies schützt Spieler davor, wiederholt über lange Distanzen zur Zielscheibe zu werden."

Ebenso wird das Verrufenheitssystem eingeführt, das übertrieben aggressive Spieler besonders markiert. Steigt eure Verrufenheit, wird eure und die Position eurer Truppmitglieder mit einer zunehmend dunkler werdenden Markierung - von blau zu dunkelrot - angezeigt.

"Eure Verrufenheit erhöht sich durch üble Taten wie dem Töten oder Angreifen anderer Spieler oder ihrer Pferde - aber nur, während ihr euch außerhalb von Spielmodi oder Events befindet", erklärt Rockstar. "Je kürzer die Zeit zwischen diesen schlimmen Handlungen, desto schneller erhöht sich eure Verrufenheit. Begebt ihr euch wieder auf den Pfad der Gerechten zurück, wird sich eure Verrufenheit mit der Zeit verringern."

Des Weiteren kommen das Verhandeln mit ganzen Trupps und Fehden hinzu. Nach dem ersten Kill könnt ihr "Verhandeln" als Option wählen, was für den Angreifer mitsamt Trupp gilt. Ebenso lässt sich eine Fehde auslösen, was zu einer zeitlich begrenzten Schießerei führt, bei der die rivalisierenden Spieler ihren Streit im Free Roam regeln.

Weitere Änderungen:

  • Verbesserung der Balance von Kopfgeld und Gesetzeshütern: Verrufene Spieler, auf die hohe Kopfgelder ausgeschrieben sind, werden höchstwahrscheinlich von Kopfgeldjägern heimgesucht, die ihnen an den Kragen und ihr Kopfgeld wollen. Kriminelles Verhalten wirkt sich auf die Höhe eures Kopfgelds und auf eure Ehre aus - gestaffelt nach Schwere des Verbrechens. Das Töten eines anderen Spielers kann in höherem Kopfgeld resultieren, das Angreifen von Dorfbewohnern oder Tierquälerei wiederum könnte sich in niedrigerem Kopfgeld widerspiegeln, sofern das Verbrechen gemeldet wurde, und leichtere Straftaten wie Plündern oder Diebstahl werden lediglich eure Ehre verringern. Wenn euer Kopfgeld eine bestimmte Schwelle überschreitet und Kopfgeldjäger auf euch aufmerksam werden, werdet ihr alarmiert, dass sie euch tot sehen wollen. Je höher euer Kopfgeld, desto mehr seid ihr wert und umso schwerer gestaltet sich die Flucht für euch und euren gesamten Trupp.
  • Tägliche Herausforderungen: Wir werden zudem eine Reihe täglicher Herausforderungen hinzufügen, denen ihr euch in der Red Dead Online Beta stellen könnt. Erledigt individuelle Aufgaben, die jeden Aspekt des Lebens im Grenzland abdecken, und verdient euch EP und Goldnuggets. Herausforderungen reichen vom Sammeln von Kräutern, Verkaufen von Objekten beim Hehler, Jagen und Häuten von Tieren bis zum Ausräumen von Bandenverstecken, dem siegreichen Beenden von Fehden und noch vielem mehr. Diese täglichen Herausforderungen werden kontinuierlich erweitert und ergänzt, zum Beispiel um Spezialherausforderungen und -auszeichnungen, Boni für regelmäßiges Abschließen der Herausforderungen und mehr.
  • Weitere Fehlerbehebungen und mehr: Ausgewählte Waffen werden neu abgestimmt, darunter das Varmint-Gewehr, bei dem die Genauigkeit an andere Repetiergewehre angepasst wird; Kadaver und Pelze auf eurem Pferd bleiben nach Tod oder Respawn erhalten, Sprach-Chat wird bald nur noch über kürzere Distanzen funktionieren - und noch mehr.

Bis zum 26. Februar ist es außerdem möglich, pro Rangaufstieg mehr EP zu erhalten. Und als Trupp verdient ihr in Free-Roam-Missionen und Events mehr EP. Nächste Woche bekommt ihr dann 20 Prozent mehr EP in allen Aktivitäten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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