In einem Loot-Shooter wie Anthem ist die Beute natürlich ein enorm wichtiger Faktor.

Umso erstaunlicher, dass Entwickler Probleme damit haben, die richtige Balance zu finden und den Spielern ein gutes Gefühl beim Looten zu geben. Kritik erhielt BioWares Spiel zuletzt dafür, dass Spieler nicht genügend Loot erhielten.

In dieser Woche nimmt das Studio Änderungen an der Loot-Mechanik vor, wie Lead Producer Ben Irving auf Reddit erklärt. Diese sind Bestandteil des nächsten Patches, der heute oder morgen erscheint.

Eine Anpassung sieht so aus, dass man gewöhnliche und ungewöhnliche Lootdrops ab Level 30 entfernt. Eure Chancen auf einen guten Gegenstand steigen dann also.

Ebenso sind weniger Materialien nötig, um eine meisterhafte Ausrüstung herzustellen. Bislang waren dazu 25 "Masterwork Embers" nötig, künftig sind es nur noch 15.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass irrelevante Ausrüstung häufig über nützliche Boni verfügte. Das hatte zur Folge, dass Spieler mehrere Meisterwerke herstellen mussten, um eine nützliche Kombination zu erhalten. Wer braucht schon ein Sturmgewehr mit einem Bonus für Pistolen?

Um das Problem zu lösen, passen die Boni künftig besser zu den Gegenständen, auf denen sie zu finden sind. Zumindest was Ausrüstungs-spezifische Inschriften betrifft. Alle anderen haben Einfluss auf den gesamten Javelin.

Der einzige Nachteil daran: Diese Änderungen an den Inschriften gelten nur für Items, die ihr nach dem Patch erhaltet. Bereits vorhandene Gegenstände bleiben unverändert.

Es ist ein Anfang. Und auch hinsichtlich Grandmaster 2 und Grandmaster 3 macht sich BioWare Gedanken über bessere Belohnungen. Wie Irving angibt, schaue man sich diese Sache an.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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