Künstler, die Epic wegen der Nutzung ihrer Tänze in Fortnite verklagten, müssen jetzt erst mal zurückstecken.

In einem neuen Urteil hat der Oberste Gerichtshof in den USA entschieden, dass keine Klage wegen Urheberrechtsverletzung eingereicht werden kann, wenn das Werk eines Künstlers nicht beim US Copyright Office angemeldet wurde.

Klagen gegen Epic gab es unter anderem von Schauspieler Alfonso Ribeiro, 2 Milly, Backpack Kid und Orange Shirt Kid.

Das Urteil ist vor allem interessant, weil Alfonso Ribeiro zuletzt verweigert wurde, seinen Carlton Dance schützen zu lassen, da es nicht mehr als ein paar einfache Tanzschritte seien.

Im Zuge dessen zogen alle Kläger ihre Klagen freiwillig zurück, wie der Hollywood Reporter berichtet. Die Anwaltskanzlei, die alle vertritt, möchte diese aber wieder einreichen, sobald die Tänze beim Copyright Office registriert wurden.

Inwiefern das nach dem Misserfolg von Ribeiros Versuch gelingt, bleibt abzuwarten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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