Dieses ungewöhnliche Wesen muss ohne einen eigenen Namen auskommen, aber das Konstrukt aus Langarm, Tausendfüßler und Giraffe trifft es wohl ganz gut. Vielleicht habt ihr mit Sen'un schon einen Verwandten von ihr nahe des Tempels erblickt. Habt ihr ihn gar schon geschlagen, wird dieser Kampf bedeutend einfacher, weil ihr die zentralen Angriffsmuster bereits kennt. Falls nicht: Die langen Krallen, die Bewegungen und ein langer Hals an einem unförmigen Körper deutet an, dass die Kampftaktik hier nicht ganz die Übliche sein wird.

Dazu kommt, dass ihr sehr wenig Platz habt und das Biest auch noch relativ schnell ist, vor allem mit seiner Schlagfolge. Damit geht es vor allem um Haltung. Die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe wird versuchen, euch damit die Haltung zu verderben, ihre eigene leidet aber auch darunter, vor allem, wenn ihr gut kontert, was einfacher ist, als ihr vielleicht denkt. Oft reicht bloßes antippeln der Taste, halbwegs im Rhythmus der Angriffe schon, damit viele der Schläge als pariert gezählt werden. Nach dieser Attacke wird das Wesen sich zurückzuziehen, seine Haltung regenerieren und weitermachen. Das müsst ihr unterbinden, denn solltet ihr das zulassen, dann verliert ihr schneller die Haltung als sie und die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe hat ein paar freie und mit hoher Wahrscheinlichkeit tödliche Angriffe.

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Dazu kommt noch ein per Symbol angekündigter Spezialangriff, ähnlich dem Schwertschwung der Samurai-Generäle, nur, dass dieser hier mit beiden Armen ausgeführt wird.

Seht ihr das rote Kanji, müsst ihr springen und angreifen und landet damit einen guten Treffer gegen die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe, vor allem ihre Haltung. Und wie schon gesagt, Haltung ist in diesem Falle besonders wichtig, denn Lebensenergie bringt das Monster eine Menge mit.

Versucht gar nicht erst euch auf einen Ausdauer-Kampf einzulassen, da stehen eure Chancen eher schlecht. Wichtig ist neben passgenauen Kontern ihrer langen Schlagserien vielmehr, dass ihr das Shinobi-Feuerwerk dabeihabt.

Hier lest ihr, wo ihr das Feuerwerk kaufen könnt.

Ihr eröffnet den Kampf mit Anvisieren und dann zündet ihr gleich das Feuerwerk. Das Shinobi-Feuerwerk sorgt dafür, dass Tiere sich erschrecken und auch die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe zählt für Sekiro wohl in diese Kategorie. Das Biest weicht einen halben Schritt zurück und bäumt sich auf. Auch ein wenig Haltung büßt sie dabei ein. Jetzt könnt ihr, wenn ihr nah genug dran seid, gleich mit einem schweren Hieb nachsetzen - als Schwerkunst eignet sich Schattensturm, aber seid nicht zu verschwenderisch - ein aufgeladener Angriff tut es auch. Ihr braucht die Embleme noch für das Feuerwerk.

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Das Feuerwerk ist der Schlüssel zum Sieg.

Seid ihr nicht nah genug dran, weil die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe zurückweicht, dann nutzt das Feuerwerk gleich, damit sie sich nicht erholt und sprintet ran. Sie wird wieder diese Attacken-Serie starten, die ihr wieder pariert. Das geht wie gesagt am besten, indem ihr die Blocken-Taste halbwegs im Takt der Schläge antippelt. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein, wie viele Schläge als pariert durchgewunken werden, wenn ihr den Rhythmus nur halbwegs trefft. So solltet ihr ihre Haltung weit genug senken können, um das rote Symbol für einen Todesschlag zu sehen.

Da die zweite Kampfphase nicht anders abläuft und die Bestie keine neuen Moves auspackt, läuft es wieder so: Attacken-Serie von der Langarm-Tausendfüßer-Giraffe, Feuerwerk, Attacke oder Distanz überbrücken, neue Attacken-Serie startet, wieder parieren, wieder Feuerwerk, bis der zweite rote Punkt erscheint. Wenn alles richtig läuft, dann geht die Langarm-Tausendfüßer-Giraffe nach nicht mal 90 Sekunden zu Boden, so wie es für einen echten Shinobi sein muss.

Damit habt ihr den vielleicht seltsamsten Gegner in Sekiro besiegt und könnt weiterziehen.

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