In Sekiro braucht man zwei Dinge am meisten: Gebetsperlen und Erinnerungen. Diese beiden Dinge verbessern eure Lebenskraft, Haltung und Angriffskraft, sprich den Schaden, den ihr austeilt. Leider lassen sich diese beiden Dinge nicht Farmen, nicht wirklich jedenfalls.

Was sich aber Farmen lässt und fast genauso wichtig ist, sind Erfahrungspunkte und Sen, also Goldstücke. Erstere braucht ihr für die Fertigkeiten, von denen es nicht gerade so wenige gibt. Letztere, um Embleme für einige dieser Fertigkeiten, vor allem aber eure Prothesen zu kaufen. Ohne Embleme seid ihr kurz gesagt aufgeschmissen, also muss auch Geld her.

Es gibt ein paar Orte, die sich besser eignen als andere, um schnell an diese beiden Dinge, Erfahrung und Gold, zu kommen. Sie bieten sowohl eine gute Menge davon, als auch sind sie nicht zu schwierig zum meistern. Wenn ihr diese Orte ein paar Mal abgeerntet habt, wisst ihr genau, wer wo steht, werdet nicht mehr überrascht und könnt diese Orte fast als Speedrun sehen.

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Drop-Rate erhöhen: Es gibt ein paar Gegenstände, die ihr gelegentlich findet oder auch mal kaufen könnt, um das Geschäft des Gold-Farmens etwas zu vereinfachen. Der Mibu-Ballon des Reichtums erhöht für ein paar Minuten die Goldmenge, die jeder Gegner fallen lässt. So kurz wie die Wirkung anhält solltet ihr aber genau planen, wo ihr diese nicht zu häufig zu findenden Ballons einsetzt. Am Ende sind sie für echtes Farmen eher irrelevant.

Sekiro: Schnell Erfahrungspunkte (EXP, XP) sammlen

Dafür gibt es je nach Spielfortschritt mehrere geeignete Orte:

1. Das Hirata Anwesen erreicht man schon früh im Spiel - ihr müsst in den ersten Gebieten nur die kleine Glocke von der alten Frau im zerstörten Haus zum Maroden Tempel bringen und an der Figur im Innern benutzen und schon seid ihr da.

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Dann kämpft ihr euch dort über die Brücke zur Figur des Bildhauers gleich hinter dem Tor an der Brücke. Von hier aus beginnt euer Farmen: Ihr säubert die Straße und die Gebiete und Häuser rechts des Weges - links könnt ihr noch die Hühner für ein paar Erfahrungspunkte mitnehmen, wenn ihr möchtet. Der genaue Weg ist dabei ein wenig Geschmackssache und eine Frage wie sicher ihr euch fühlt. Es sind eine reihe in sich geschlossener Gegnergruppen, überlegt euch, wie ihr sie am liebsten abfertigt, macht das ein paar Mal und ihr werdet es schnell optimieren. Der Lauf sollte dann bei der nächsten Figur des Bildhauers hinter dem hohen Turm enden. Oder früher, falls ihr euch noch nicht sicher genug fühlt, um es mit dem Shinobi-Jäger aufzunehmen.

Ein Run bringt euch etwa 500 bis 700 Sen und eine Reihe von einfachen Gegenständen, die ihr später auch noch verkaufen könnt, wenn ihr möchtet. Macht das für eine halbe Stunde und ihr habt schnell 5000 Goldstücke zusammen, das reicht sogar für Teile der gesuchten Drachenmaske. Viel schneller und vor allem einfacher bekommt ihr auch anderswo das Gold nicht zusammen.

Auch die Gebiete im folgenden Absatz werfen mit einer Ausnahme ordentlich Gold ab, wenn ihr Hirata also nicht mehr sehen könnt, macht einfach mit den Orten unten weiter.

Sekiro: Schnell Erfahrungspunkte sammeln

1. Hirata-Anwesen: Zu Beginn des Spiels, wenn ein neuer Level für einen Erfahrungspunkt noch mit unter 1000 Punkten zu haben ist, ist der Weg durch den zweiten Abschnitt beim Hirata-Anwesen auch nicht verkehrt. Wie eben beim Sen-Farmen beschrieben arbeitet ihr euch durch die Straße und die Bereiche rechts, über die Brücke und zur nächsten Figur des Bildhauers. Oder ihr dreht vorher ab, wenn ihr lieber einmal rasten möchtet. So ein Lauf ist für etwa 400 Erfahrungspunkte gut, das ist am Anfang ziemlich viel.

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2. Der Verborgene Wald hinter den Tiefen von Ashina: Später, wenn ein Erfahrungslevel schon über 4000 oder mehr Punkte kostet, ist der Weg durch Hirata einfach nicht mehr effektiv, sofern ihr nicht auch gleich noch zigtausend Goldstücke braucht. Da ist schon sehr viel besser geeignet. Ihr erreicht das Gebiet über Ashina Talsperre, die Tiefen von Ashina und hinter dem Giftbecken. Oben, über dem Nebel, habt ihr eine Handvoll deutlich stärkerer Riesenhühner, die stolze 128 Punkte das Stück bringen. Danach geht es runter in die Tiefen, wo ihr auf Horden von nicht sehr starken - aber trotzdem in der Gruppe nicht zu unterschätzenden - Standard-Gegnern habt, die auch solche Punktzahlen abwerfen. Auch habt ihr über euch Ankerpunkte, falls es mal brenzlich werden sollte und ihr schnell wegmüsst, um eure Punktebeute nicht zu gefährden. Ein Lauf kann bis zu 1500 oder mehr Erfahrungspunkte bringen und ist mit etwas Übung nach fünf Minuten beendet. Einen Nachteil hat das hier allerdings: Weder Nebel-Menschen noch Hühner werfen einziges Goldstück ab. Zudem: Sobald ihr im hinteren Teil des Gebiets in dem größeren Haus den Mini-Boss: Nebel-Adliger besiegt habt, verzieht sich der Nebel und damit auch die Geister. Diese Möglichkeit, Erfahrungspunkte zu sammeln, fällt also am Ende des Verlorenen Walds automatisch weg.

3. Ashina Burg, Oberer Turm, Station: Vorzimmer: Hier gibt es einen Raum, in dem man im relativen Schnellverfahren sechs bis acht blaue Samurai vorwiegend durch Stealth-Kills aus dem Weg räumen kann, die nicht nur Erfahrung, sondern unter anderem das Göttliche Konfetti liefern, das man für Gegner vom Typ Erscheinung dringend benötigt. Später droppen sie sogar noch Crafting-Material und überhaupt sind sie eine gute Übung, um das Timing für Paraden zu perfektionieren. Man lernt hier also nicht nur, das Spiel besser zu beherrschen, man wird auch noch materiell entlohnt.

4. Die Kanonenfestung im Versunkenen Tal: Lockt mit Gegnern, die zwischen 160 und 300 Erfahrungspunkte, übt man das eine Weile, ist man in circa zwei Minuten durch und hat in etwa 1500 Erfahrungspunkte und gute 500 Sen einstecken.

5. Tiefen von Ashina, Dorf Mibu: Eine Siedlung um einen kleinen See herum voller geisterhafter Umfaller, die sehr, sehr häufig respawnen - ein wahrer Traum zum Grinden. Zwar spucken die Feinde pro Kopf zwar weniger als 90 Erfahrungspunkte aus, aber die Menge macht es eben. Und wenn man sie mit nur einem Schlag außer Gefecht setzt, umso besser. Setzt ihr dazu noch auf Mibu-Ballons, kommt hier einiges zusammen.

Nicht genug Ausbeute? Glocke läuten für den lukrativen Hard-Mode!

Eine weitere Option auf mehr Belohnungen ist es, die riesige Glocke im Schrein im Glockendämon-Tempel (Senpo-Tempel, Berg Kongo) zu läuten. Dadurch aktiviert ihr den Hard-Modus des Spiels. Alles wird hier noch einmal eine Ecke härter, dafür fallen aber auch mehr und hochwertigere Items ab. Probiert es ruhig mal aus, wenn ihr ein Gebiet schon mit großer Sicherheit und Selbstverständlichkeit farmt. Es steht nichts auf dem Spiel: Nach dem Läuten der Glocke erhaltet ihr einen Gegenstand, mit dem ihr jederzeit auf den normalen Schwierigkeitsgrad zurückkehren könnt.

Sekiro: Angriffskraft farmen

Eingangs sagten wir, dass das nicht geht, aber das stimmt nicht ganz. Sobald ihr die drei Teile der Drachenmaske habt, könnt ihr an einer Figur des Bildhauers fünf Erfahrungslevel gegen einen Punkt Angriffskraft eintauschen. Damit ist das Farmen der Angriffskraft gleich dem Farmen der Erfahrungspunkte und, da ihr die Maske erst zum Ende des Spiels hin komplettieren könnt, etwas für das Endgame oder New Game Plus.

Sekiro: Alle Gebiete

Sekiro: Tipps und Hilfen

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