Aus dem Giftbecken kommend, trefft ihr zu Beginn diese Abschnittes, noch vor der Buddha-Statue / Figur des Bildhauers (Station: Verborgener Wald), den in die Melodie vernarrten Samurai. Er ist sich sicher, wer auch immer für das Lied verantwortlich ist, muss eben noch hier gewesen sein.

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So langsam mache ich mir Sorgen um ihn ...

Lasst ihn, wo er sitzt, und ihr kommt schließlich zur Figur des Bildhauers. Nun findet ihr euch im Verborgenen Wald wieder, der von milchigem Nebel verhangen ist. Und das ist auch schon das Ziel: Den Nebel beseitigen, damit es weitergehen kann.

Das Gebiet hat einen sehr interessanten Aufbau. Wir reden im Grunde von zwei jeweils zweigeschossigen, größeren Arealen, dem vorderen Waldbereich und den hinteren Anwesen-Bereich mit einem großen Wohnhaus. In dessen Inneren spielt eine Kreatur ein Lied und hält so den Wald im Nebel gefangen. Das Anwesen kann allerdings nur übers Dach betreten werden. Obgleich also die Gebiete ganz normal auf verhältnismäßig geradem Weg miteinander verbunden sind, müsst ihr den Weg aufs Dach erst finden.

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Schön hier, wenn nur die mörderischen Gespenster nicht wären.

Die Erkundung des Waldes und des Anwesens solltet ihr euch sparen, es sei denn, ihr wollt die Geister, die im Nebel auf der Bodenebene des Waldbereichs endlos neu spawnen, ein wenig für Erfahrungspunkte und Sen farmen, was ebenfalls durchaus lohnend ist. Macht, wie ihr meint und wie es zu eurer Spielsituation passt. Aber wisst: Mit dem Nebel ist es auch um die Geistersoldaten geschehen.

Achtet auch darauf, dass auf der unteren Ebene des Waldes bereits einer der drei Mini-Bosse des verborgenen Waldes wartet: Der Kopflose! Dieser gemeingefährliche Boss bewacht nichts weiter Wichtiges und wer ihn nicht schon im Ashina-Umland besiegt hat, sollte von einem Versuch erstmal Abstand nehmen und später wiederkommen. Fürs erste steht er euch nicht im Weg und ist eher eine Strafe beziehungsweise Abschreckung für diejenigen, die runterfallen oder zu dreist farmen. Geht es euch nur um die Gegenstände, die hier recht auffällig herumliegen, solltet ihr euch ans Einsammeln machen, sobald ihr den Nebel vertrieben habt.

Wollt ihr euch jedoch mit dem Kopflosen anlegen, dann nur zu. Hier findet ihr die Hinweise, wie man mit dem Grauen und anderen Eigenheiten dieser Kämpfe umgeht: Sekiro Bosskampf: So besiegt ihr den Kopflosen ganz einfach.

Gerade der hintere Bereich lädt zwar zunächst zum Farmen ein, hat aber auch ein paar Geistergegner, Hunde unter anderem, die unvermittelt auftauchen und euch so in schwere Bedrängnis bringen. Ansonsten ist es eigentlich das übliche Spiel: Anschleichen, von hinten ausschalten, sich über XP freuen.

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Statt geradeaus zum Baum - es sei denn, ihr wollt weiter ein paar Gegner schlachten - dreht ihr euch hier nach links.

Also zum Lösunsgweg. Von der Bildhauer-Statue aus, schwingt euch an den Ästen entlang zur mittleren "Insel" des Waldbereichs. Vier Hähnen könnt und solltet ihr unterwegs entledigen, bevor ihr am Lagerfeuer brennt mit dem Greis redet, der an einer goldenen Statue lehnt. Lauft jetzt aber nicht den offensichtlichen Verlauf am Lagerfeuer vorbei in den nächsten Bereich, den zwei Hähne bewachen (wieder: es sei denn, ihr seid zum Farmen hier, wogegen nichts spricht). Wollt ihr aber direkt aufs Dach des Anwesens, schaut ihr in die Richtung, in die auch die goldene Statue blickt (nach links). Tretet an die Kante und ihr seht diesen Baum unter euch. Über die Äste gelangt ihr in einen Nebenarm des Gebietes, der euch hilft, im nächsten die höheren Lagen zu erreichen:

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Bild mal ohne Nebel gemacht, damit ihr besser seht.

Durch den Felsspalt, bis ihr links zu einer blauen Wand kommt, deren Kratzer signalisieren, dass ihr euch hier an die Wand drücken könnt (Quadrat, bzw. X-Taste) und zum Ast gesprungen. Von dort aus nach links in die nächste großzügige Felsspalte hinein. Keine Sorge: Falls ihr runterfallt könnt ihr euch auch von hier zu dem Ast hochziehen, ihr bekommt nur möglicherweise Gesellschaft von Geistersoldaten und -Hunden.

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An der Wand entlang, über den Ast und dann links zur Laterne rüber.

Ihr kommt zum nächsten Mini-Boss: Tokujiro, der Gierschlund, den wir auf der nächsten Seite mit eigenen Tipps bedenken. Falls ihr nur nach dem Weg sucht: Hinter Tokujiro an der verfallenen Hütte vorbei führt eine Serie von Ästen an der Klippe entlang wieder in den Anwesen-Teil dieser Karte. Hier springt ihr vom Baum, in dem jemand kopfüber dekorative Leichen aufgehangen hat, aufs Dach des Anwesens. Ihr müsst nun nur noch durch das Loch an der Stirnseite hinein. Ist der Mini-Boss: Nebel-Adliger besiegt (auch ihn findet ihr auf der nächsten Seite), verschwindet der Nebel und ihr könnt euch an den Rest der Erkundung und den weiteren Weg durchs Spiel machen.

Weiter mit: Sekiro Komplettlösung: Bosskampf - Tokujiro, der Gierschlund und Nebel-Adliger

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