Dieser frühe Mini-Boss dürfte euch beim Aufeinandertreffen ziemlich mulmig machen, was eure Chancen angeht, das Ende dieses Spiels zu sehen. Insgesamt gibt es fünf Kopflose in Sekiro und die generelle Taktik ist im Grunde die Gleiche. In diesen Sekiro: Kopfloser-Tipps verraten wir euch, was ihr tun müsst, um diese Sorte Gegner halbwegs gefahrlos zu erledigen.

Es ein wenig Vorbereitung Bedarf, denn der Kopflose mag zwar ein optionaler Boss sein, aber er ist kein Feld-Wald-und-Wiesen-Gegner. Mit eurer normalen Waffe richtet ihr erstaunlich wenig Schaden an. Grämt euch also nicht, wenn ihr ihn erstmal links liegen lässt und später wiederkommt.

Das braucht ihr, um den Kampf einfacher zu gestalten

Eine Handvoll unterschiedlicher Gegner in Sekiro: Shadows Die Twice verursacht eine spezielle Sorte Schaden: Grauen. Bei ihren Angriffen füllt sich eine mit einem Kanji-Zeichen beschriftete violette Leiste. Ist sie voll, seid ihr tot. So einfach ist das. Für derart unterweltliche Gegner gibt es aber ein Objekt, das euren Schaden, den ihr ihnen zufügt, drastisch erhöht: Das Göttliche Konfetti. Zudem solltet ihr auch Beruhigungsmittel dabeihaben, da dies den Schaden durch Grauen massiv reduziert. Ebenfalls immens hilfreich ist die Melierte lila Kürbisflasche, die ihr beim Händler nahe der Buddha-Statue / Figur des Bildhauers (Station: Dorf Mibu) für 1800 Sen kaufen könnt, denn die wirkt Grauen ebenfalls gut entgegen.

Göttliches Konfetti farmen

Das Problem: Göttliche Konfetti ist nicht gerade häufig zu finden und kostspielig zu kaufen, wenn ihr es denn bei einem Händler findet. Eine gute Möglichkeit, es zu farmen, bietet sich euch in der Ashina Burg, Station: Oberer Turm - Vorzimmer. Die blauen Samurai hier, die man im Schleichmodus pro Durchlauf durch den oberen Raum achtfach halbwegs einfach erledigen kann, lassen den begehrten Gegenstand häufiger fallen als die meisten anderen Gegner. Mit aktiviertem Mibu-Eigentum-Ballon brauchte ich sechs Durchläufe, um drei Göttliche Konfetti zu erhalten. Dauerte in etwa eine Viertelstunde. Es lohnt sich.

Doch nun zum Kopflosen selbst ...

Mini-Boss Kopflosen besiegen

Die erste Gelegenheit, einen von den buchstäblich Grauen-erregenden übernatürlichen Gegnern zu bekämpfen, bekommt ihr schon ziemlich früh: Ihr findet ihn, wenn ihr von der Buddha-Statue / Figur des Bildhauers Ashina Umland, Station: Umland-Mauer - Treppe die Treppe hochlauft.

Dort, wo ihr einst den angeketteten Oger besiegt habt, zieht ihr euch durch das Loch in der Mauer den Gang hinein und dann nach rechts, durch den zerstörten Turm und über Äste zu einer Höhle in den Bergen.

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Hier geht es lang! Links und rechts des markierten Baumstumpfes, zu dem ihr euch ranziehen könnt, gibt es jeweils einen Eingang.

Es ist nicht möglich, sich an den Kopflosen anzuschleichen und so seine Lebensenergie mit einer Schleichattacke um die Hälfte zu reduzieren. Er spürt eure Anwesenheit einfach und geht dann direkt auf Konfrontationskurs mit euch. Kurz bevor er auf euch zugewankt kommt, werft ihr ein Göttliches Konfetti und ein Beruhigungsmittel ein und/oder trinkt gegebenenfalls aus der Melierten lila Kürbisflasche und achtet fortan darauf, dass diese Buffs immer aktiv sind. Frischt sie entsprechend auf, sowie sie verstreichen.

Zwei Dinge solltet ihr vorweg wissen: In der ihn umgebenden Nebelwolke könnt ihr euch nur langsam bewegen. Durch Halten der Ausweichtaste könnt ihr zu eurem normalen Tempo zurückkehren. Sprinten ist aber nicht drin und Ausweichen schwer. Nach einem ausladenden Rundumschwung seines Schwertes wird der Kopflose zudem unsichtbar und taucht hinter euch wieder auf, um euch von hinten ein Organ (?) aus dem Leib zu reißen, was wenig überraschenderweise verheerenden Schaden anrichtet. Die Lösung hierfür: Wenn ihr seht, dass er unsichtbar wird, lauft ihr auf seine schwindende Silhouette zu, um etwas Abstand zu eurem künftigen Verfolger zu gewinnen. Dreht euch dann um und schaltet ihn wieder auf (rechten Stick reinklicken). Wenn ihr ihn anblickt, ist er ist nicht in der Lage, diesen Superangriff durchzuführen.

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(K)ein Gesicht, das nur eine Mutter lieben kann.

Ansonsten ist der Kampf nicht allzu schwer, wenn ihr die obigen Tipps beachtet: Jeder seiner Schwertstreiche ist langsam und eigentlich recht einfach zu parieren. Dadurch nimmt der Kopflose großen Haltungsschaden ein. Blocks sind weniger Zielführend, weil ihr so trotz Beruhigungsmittel trotzdem noch Grauen-Schaden kassiert. Deckt ihn in Schlagpausen mit vielen Schlägen ein, um das Maximum aus dem Göttlichen Konfetti zu holen, werdet aber nicht zu gierig, denn Paraden-Timing ist alles in diesem Kampf, wollt ihr dem Grauen-Status nicht erliegen.

Bringt seinen Haltungsschaden auf Anschlag und vollführt dann den Todesstoß. In der kurzen Regenerationspause des Kopflosen könnt ihr wieder Göttliches Konfetti schmeißen oder euch heilen.

Noch eine nützliche Notiz: Im Rücken dieses Gegners kann man sich mit dem richtigen Timing verhältnismäßig sicher aufhalten. Er dreht sich nur langsam und vollführt Angriffe nur, wenn er euch zugewandt ist. Bleibt in seinem Rücken, wenn ihr euch nervlich regenerieren muss, denn sein Anblick und die Soundkulisse zerren schon am Seelenkostüm.

Wenn ihr den Kopflosen besiegt habt, erhaltet ihr zur Belohnung Akos Geiststurz, der gegen Geistembleme Vitalität und Haltungsschaden steigert. Lohnt sich in jedem Fall.

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