Die letzten beiden Jahre beschreibt PUBG-Schöpfer Brendan Greene als "wahnsinnigen Ritt". In Anbetracht der Erfolgsgeschichte des Spiels ist das mehr als verständlich.

Zuletzt verkündete er seinen Abschied von PUBG, um neue Ideen zu entwickeln.

Sein Interesse an einem PUBG 2 hält sich in Grenzen. "Ich habe eine Menge Ideen für andere Spiele in meinem Kopf, die ich gerne spielen würde", sagt er im Gespräch mit GamesIndustry. "Wir werden sehen, ob andere diese auch spielen möchten. Da stehen wir derzeit. Wir haben noch nicht wirklich angefangen, weil wir das Team aufbauen."

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Genug von Battle Royale, neue Ideen sind gefragt.

"Das Last-Man-Standing-Konzept ist toll, aber das habe ich schon gemacht", fügt er hinzu. "Ich habe nicht wirklich die Absicht, PUBG 2 zu entwickeln. Ich habe Battle Royale gemacht, es ist an der Zeit, was anderes zu probieren."

Sein Vertrauen in das PUBG-Team bestärkte Greene in dem Gedanken, den nächsten Schritt zu wagen. "Ich sah es als gute Gelegenheit, Special Projects anzukündigen", sagt er.

Dabei stehe er nicht unter Druck von Mutterkonzern Krafton (früher Bluehole). "Es gab keinen Druck, ein neues Genre zu starten oder ein vorhandenes neu zu definieren", merkt Greene an.

Weiterhin denkt er, dass es trotz der immer besseren technischen Möglichkeiten nicht immer sinnvoll ist, einfach mehr Spieler zusammenzubringen. Mavericks: Proving Grounds strebt zum Beispiel nach einem Battle Royale mit 1.000 Spielern, aber Greene glaubt, dass Battle Royale eine "Obergrenze" hat.

"Ich denke nicht, dass es funktionieren wird", sagt er. "Ich halte es für zu groß und die Matches werden zu lange dauern. Aber ich kann mich auch irren, nicht wahr? [...] Größer bedeutet nicht automatisch besser. Die einfachsten Spiele zählen mit zu den erfolgreichsten. Schau dir Minecraft an. Es ist eine einfache, prozedural generierte Welt, in der viel Komplexität steckt. 'Feature creep' hat offensichtlich Auswirkungen auf Spiele und am Ende hast du vielleicht Sachen, die du nicht brauchst. Was mich betrifft, halte ich es gerne unkompliziert."

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Quelle: GamesIndustry

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.