EVE Online: US-Politiker wegen Korruption gesperrt

Flog aus dem Council of Stellar Management.

Ein echter amerikanischer Politiker wurde in EVE Online wegen vermeintlicher Korruption gesperrt.

Der Republikaner Brian Schoeneman, im Spiel unter dem Namen Brisc Rubal bekannt, flog zugleich aus dem Council of Stellar Management (CSM).

Mitglieder des CSM arbeiten unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) mit Entwickler CCP Games zusammen und geben zum Beispiel Feedback zu zukünftigen Entwicklungen des Spiels ab.

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Schoeneman wehr sich gegen die Vorwürfe.

Schoeneman hat anscheinend gegen dieses NDA verstoßen und Insider-Informationen genutzt, um In-Game-Geld zu verdienen. Wie einem Beitrag auf der offiziellen Webseite zu entnehmen ist, gab er Informationen an ein Mitglied seiner Allianz weiter. Später nutzte ein anderes Allianzmitglied diese Infos für "illegale In-Game-Transaktionen". Schoeneman bestreitet die Vorwürfe.

Er bewarb sich zuvor mit Verweis auf seine Erfahrung als echter Politiker für einen Posten im CSM. Zukünftig darf er nicht mehr zur Abstimmung antreten, was mit seinen gesperrten In-Game-Accounts ohnehin nicht mehr möglich ist.

Die beiden anderen Beteiligten erhielten eine einjährige Sperre, ebenso wurden alle illegalen Vermögenswerte und ISK (EVE Onlines In-Game-Währung) konfisziert.

Der Hinweis auf das Fehlverhalten kam vom CSM selbst, da dieser Vorfall drohte, die Integrität des CSM zu schädigen. Wie CCP betont, duldet man ein solches Verhalten unter keinen Umständen.

Auf Reddit weist Schoeneman die Anschuldigungen zurück und möchte sich gegen die "falschen Behauptungen" zur Wehr setzen.

"In nahezu einem Jahrzehnt als lizenzierter Anwalt wurde nie eine Beschwerde gegen mich eingereicht", sagt er. "Ich habe in der US-Regierung Posten bekleidet, die öffentliches Vertrauen genießen, und es gab nie Beschwerden. Die Vorwürfe, dass ich meine Reputation aufs Spiel setzen würde, indem ich geheime oder vertrauliche Informationen zur persönlichen Bereicherung an meine eigene Allianz weitergebe, sind falsch."

"Diese haltlosen Vorwürfe hatten einen unmittelbaren und negativen Einfluss, und das nicht nur auf meinen Ruf im Spiel, sondern auch außerhalb des Spiels", fügt er hinzu. "Ich werde gegen diese falschen Anschuldigungen ankämpfen, meinen Ruf wiederherstellen und dafür alle Möglichkeiten nutzen, die mir zur Verfügung stehen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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