Vor mittlerweile sechs Jahren erschien mit Blacklist der vorerst letzte Teil der Splinter-Cell-Reihe.

Warum dauert es eigentlich so lange, bis ein Nachfolger kommt? Dazu äußerte sich jüngst Ubisoft-Chef Yves Guillemot im Gespräch mit IGN.

Ihm zufolge gibt es dafür mehrere Gründe. Unter anderem die Beliebtheit anderer Franchises des Publishers.

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Sam Fisher wartet auf seinen nächsten Einsatz.

"Wenn du ein Spiel entwickelst, musst du sicherstellen, dass es genügend Unterschiede zu dem gibt, was du zuvor gemacht hast", sagt er. "Als wir das letzte Mal ein Splinter Cell machten, gab es viel Druck von den Fans. Sie sagten: 'Verändert es nicht, macht dies nicht, tut das nicht.' Einige Teams wurden dadurch mehr verunsichert, wenn es um die Arbeit an der Reihe ging."

"Jetzt sind ein paar Dinge in Bewegung und einige Leute schauen sich diese Marke an, kümmern sich um sie", fügt er hinzu. "Ihr werdet irgendwann etwas sehen, aber ich kann nicht mehr als das sagen."

"Und da Assassin's Creed und all die anderen Reihen erfolgreich waren, wollten die Leute lieber an diesen arbeiten", erklärt Guillemot. "Daher müssen wir uns nach dem richten, was sie machen möchten."

In den letzten Jahren gab es immer wieder Gerüchte rund um ein neues Splinter Cell. Und wir wissen, dass Ubisoft bis März 2020 vier neue Spiele veröffentlichten möchte. Dass Splinter Cell dazugehört, klingt angesichts seiner Aussagen eher unwahrscheinlich, aber wir lassen uns auch gerne überraschen.

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Quelle: IGN

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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