Playdate ist ein lustiges neues Indie-Handheld - und es hat eine Kurbel

Katamari-Damacy-Schöpfer Keita Takahashi und ein paar andere helle Köpfe sind dabei.

Entwickler Panic (veröffentlichte unter anderem Firewatch) hatte zwischendurch eine lustige Idee für ein Handheld, das eher wie ein Spielzeug und außer Konkurrenz zu Switch uind 3DS auflaufen will. Es nennt sich Playdate und verfolgt ein lustiges Konzept - mit eigens hierfür entwickelten Indie-Titeln - und einer Kurbel an der Seite

Das Gerät selbst sieht in meinen Augen unfassbar hübsch und niedlich aus. Knalliges Gelb, ein Steuerkreuz, zwei Tasten passen auf das 74x76x9mm kleine Gerät. Der Screen ist schwarz-weiß, 2,7 Zoll in der Diagonalen und mit ordentlicher Auflösung gesegnet. WLAN, Bluetooth, USB-C und ein Akku sind ebenso drin wie ein Kopfhörerausgang und oben erwähnte Kurbel, die metallisch aus der Seite herausragt.

"Playdate konkurriert nicht mit den anderen Devices, die wir bereits spielen und lieben", schreibt Panic in seiner Meldung, "Es ist als Ergänzung desingt. Wir gestalteten es für den kurzen Spaßschub zwischendurch, wenn ihr mal nicht mit eurem Telefon oder eurer Konsole beschäftigt seid. Etwas, um die Momente zu füllen, in denen ihr einfach nur kurz ein Spiel in die Hand nehmen und loslegen wollt."

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Die Spiele sind es auch, die signalisieren, warum man sich außer Konkurrenz begreift: Sie werden von namhaften Indies nur für Playdate entwickelt und ihr Veröffentlichungsmodell ist durchaus einzigartig. Wer ein Playdate kauft, bekommt dazu eine "Season" aus zwölf Spielen. Eines davon ist erhältlich, wenn man die Konsole in Betrieb nimmt. Jede Woche kommt ein neues hinzu. Klingt lustig, oder?

Ist es wohl auch, vor allem, wenn man hört, dass das erste Spiel von Keita Takahashi kommt, dem Erfinder von Katamari Damacy. Über die anderen Spiele schweigt sich Panic noch aus, nennt nur ihre Entwickler, denn eine gewisse Geheimnistuerei gehört wohl zum Konzept

"Einige sind kurz, andere lang, einige experimentell, andere traditionell. Alle machen Spaß", gibt Panic zu verstehen.

Keita Takahashis Spiel nennt sich Crankin's Time Travel Adventure, aber auch Zach Gage (SpellTower, Really Bad Chess), Bennett Foddy (das brillante Getting Over It) und Shaun Inman (The Last Rocket) leisten ihre Beiträge.

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Ach, die Kurbel? Die kommt in Crankin's Time Travel Adventure zum Beispiel dafür zum Einsatz, dem namensgebenden Crankin dabei zu helfen, es rechtzeitig zu seiner Verabredung mit Crankette zu schaffen. Mit der Kurbel dreht ihr die Zeit vor und zurück.

Was nach den zwölf Spielen passiert, weiß Panic wohl selbst nicht so genau, aber man hofft, weitere Seasons zu machen, sofern "Interesse und Verkaufszahlen" das hergeben.

Playdate wird mitsamt der ersten Staffel an Games 149 Dollar kosten. 2020 soll Marktstart sein, wer auf dem Laufenden bleiben will, meldet sich auf der offiziellen Seite an.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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