PlayStation 5: PSVR 2 kommt nicht zum Launch der Konsole. Und auch kein eigenständiges Headset

Sony äußert sich zu den VR-Plänen.

PlayStation VR erschien drei Jahre nach der PlayStation 4 und PlayStation VR 2 wird ebenso wenig zum Verkaufsstart der PlayStation 5 verfügbar sein.

Über Sonys VR-Pläne sprach Dominic Mallinson, Sonys Global Head of R&D for PlayStation, im Rahmen der Collision-Konferenz in Toronto mit CNET.

Das passt dazu, dass das bisherige Headset auch mit der PS5 kompatibel ist - ein neues Headset ist also nicht direkt zum Launch der neuen Konsole nötig.

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Zum Verkaufsstart der PS5 braucht ihr nicht direkt ein neues VR-Headset zu kaufen.

"Es gibt keinen Grund für uns, das mit einer neuen Konsole zu verknüpfen", sagt er. "Aus Sicht des Konsumenten würde er mit vielen neuen Dingen überflutet. Du musst dies kaufen und das... Das ist keine Botschaft, die wir vermitteln möchten. In mancher Hinsicht ist es gut, kleine Atempausen zwischen diesen Sachen zu haben."

Ebenso wenig solltet ihr mit einem eigenständigen Headset rechnen, wie es bei Facebooks neuem Oculus Quest der Fall ist. Wie Mallinson anmerkt, gefallen ihm daran verschiedene Aspekte - zum Beispiel der Wegfall der Kabel - aber es ist nicht damit zu rechnen, dass Sony auf ein ähnliches System setzt.

PSVR müsse sich auf jeden Fall weiterentwickeln, da es den Massenmarkt noch nicht erreicht habe. Ein Schritt in diese Richtung sei, es leichter und mit weniger Kabelsalat zu gestalten.

Wie das aussehen könnte, bleibt abzuwarten: "Ein kabelloses Headset hat das Problem, dass es teuer ist", erklärt er. "Wenn dir Kabel egal sind, ist es deutlich günstiger als ein Wireless-System. Aber gleichzeitig bist du mit einem kabellosen System so viel freier."

Eye-Tracking kommt bislang in keinem Mainstream-VR-Headset zum Einsatz, für Mallinson ist das aber eine wichtige Technologie. Er rechnet damit, dass man ab einem bestimmten Punkt in Zukunft kein VR-Headset mehr ohne dieses Feature veröffentlichen kann. Für ihn ist es eine logische Weiterentwicklung und eine "Win-Win-Situation", da Eye-Tracking mittels einer speziellen Rendering-Technologie auch die Performance eines Spiels verbessern könne.

Zugleich deutet er neue Controller an, nennt aber noch keine konkreten Details dazu. Und auch über die Nutzung von Mixed Reality durch Einbeziehung der VR-Headset-Kameras mache man sich Gedanken.

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Quelle: CNET

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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