Ihr braucht Entspannung nach einem harten Tag? Dann spielt eine Runde Islanders

Und baut in Ruhe Städte auf zahllosen Inseln.

Kennt ihr das? Ihr habt einen langen Arbeitstag hinter euch. Das Einzige, was ihr jetzt möchtet, ist, nach Hause kommen und entspannen. Auf der Couch die Füße hochlegen oder ein Spiel spielen. Gleichzeitig wissen wir alle, dass Spiele zum Teil nicht so entspannend sind. Es gibt keinen, der nicht schonmal beim Spielen vor dem Bildschirm geflucht hat. Und bei Islanders fällt es mir schwer, mir ein solches Szenario vorzustellen.

Islanders bietet einfach wenig Anlass, sich über frustrierende Elemente aufzuregen. Im Grunde gibt es keine. Und das ist das Gute daran, ihr verspürt Entspannung pur. Das Spielprinzip ist simpel. Im Grunde ist Islanders eine Art City Builder, aber ohne Ressourcen- und andere Arten von Mikromanagement. Es geht alleine darum, Gebäude zu errichten. Dazu braucht ihr kein Geld, keine Rohstoffe, nichts davon.

Das einzig Wichtige sind Punkte. Für jede Platzierung erhaltet ihr Punkte auf euer Konto gutgeschrieben. Je nach Position des Gebäudes und wenn andere Objekte in der Nähe sind, bekommt ihr unterschiedlich viele davon. Manche von ihnen geben Pluspunkte, andere Minuspunkte. Erreicht ihr auf diese Art nach und nach verschiedene Punktzahlen, schaltet ihr so ein weiteres Paket mit Bauobjekten aus verschiedenen Kategorien frei - ihr entscheidet euch bei jeder neuen Stufe für eins von zwei Paketen.

Stück für Stück bebaut ihr die Inseln.

Das sind dann zum Beispiel Villen und Stadtgebäude, Holzfäller- und Fischerhütten oder Farmen. Und mit jedem neuen Paket an Bauobjekten gilt es, den nächsten vorgegebenen Score zu erreichen, um neue Häuser zu bekommen. Ansonsten heißt es "Game Over", wenn euer Inventar keine Bauobjekte mehr enthält und ihr die erforderliche Punktzahl nicht erreichen konntet, und ihr baut von vorne los. Das ist - in der Theorie - das einzig mögliche Frustelement. Und es ist ärgerlich, wenn ihr eure Vorgabe um ein, zwei Punkte verpasst. Und doch legt ihr gerne von vorne los, weil euch der Ehrgeiz packt und dieses "noch eine Runde"-Gefühl aufkommt.

Des Weiteren ist es möglich, ab einem bestimmten Punkt zu einer neuen Insel zu wechseln. Da die nicht gewaltig groß ausfallen, ist das früher oder später so oder so vonnöten. So lernt ihr neue Regionen kennen, habt zum Beispiel eine verschneite Insel oder eine staubig trockene Wüsteninsel. Dahinter stecken prozedural generierte Landschaften, ein echtes Ende gibt es in Islanders nicht. Es geht immer weiter von Insel zu Insel, bis ihr einen Fehler macht.

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Jeder Versuch trägt dazu bei, dass ihr euch in der Rangliste aller Spieler platziert. Ein wenig Wettkampf steckt damit ebenso dahinter, wenn ihr mit anderen rund um die Welt darum konkurriert, die meisten Inseln zu bebauen. Zugleich entsteht so der Ansporn, sich stetig aufs Neue zu verbessern und seine bisherige Punktzahl zu überbieten. Zeitdruck gibt es dabei keinen. Einzig die Platzierung der Gebäude entscheidet über die Zahl an Punkten, die ihr erhaltet.

Hier baut ihr mal auf einer winterlichen Insel.

Alles ganz entspannt. Hinzu kommen eine anschauliche, stilisierte Grafik und eine ruhige, unaufgeregte Musik, die ihr Übriges zu einem relaxten Spielerlebnis beitragen. Oder ihr lasst Death Metal oder was anderes im Hintergrund laufen, was euch zur Ruhe kommen lässt. Passt ebenso gut dazu.

Daher eignet sich Islanders prima für eine kleine Runde nach Feierabend oder zwischendurch, wenn ihr was Ruhigeres braucht. Ich möchte nicht von seichter Unterhaltung sprechen, weil definitiv ein wenig Überlegung bei der Platzierung der Gebäude nötig ist und das eher negativ klänge. Komplexe Handlungen oder ein Kopfzerbrechen über knifflige Rätsel erwarten euch hier nicht. Mit seinem Konzept wäre Islanders zugleich ein perfekter Kandidat für eine Switch-Umsetzung, ließe sich prima unterwegs spielen. Vorerst bleibt der Titel aber allein PC-Spielern vorbehalten.

Entwickler/Publisher: GrizzlyGames - Erscheint für: PC - Preis: 4,99 Euro - Erscheint am: erhältlich - Gespielte Version: PC - Sprache: Deutsch - Mikrotransaktionen: nein

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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