Rebel Galaxy Outlaw hat auch "Keanu Reeves" - und ich will es jetzt nur noch mehr haben

"Woah!"

Es ist ein offenes Geheimnis, dass alles besser wird, wenn man eine Prise Keanu hinzufügt - auch wenn viele erst seit den John-Wick-Filmen oder spätestens dem denkwürdigen E3-Auftritt für Cyberpunk 2077 eingeweiht sind. Seine schauspielerischen Talente mögen ... limitiert sein. Aber der Typ hängt sich rein und scheint rundheraus eine extrem okaye Type zu sein, wenn man buchstäblich ungezählten Anekdoten seiner Kollegen und noch viel mehr Geschichten dahergelaufener Normalsterblicher Glauben schenkt, die ihm mal begegneten.

Was das mit Rebel Galaxy zu tun hat? Nichts. Halt! Alles. Na ja, gewissermaßen zumindest, denn wen auch immer ihr vergöttert, in Rebel Galaxy Outlaw könnt ihr ihn, sie oder es auf der Flanke eures Raumschiffes verewigen. Die Entwickler schilderten das in einem neuen Video unter Keanu-Einsatz:

Überzeugt? Oder muss ich erst noch betonen, wie cool, flexibel und einfach diese Tools zu sein scheinen, mit denen man jedes beliebige Bild auf seinem Flieger platziert und manipuliert, bis Erinnerungen an die schönsten 80er Jahre Vans mit Airbrush-Motiven aufkommen? Warum machen das so wenige andere? Klar, in Online-Games wäre das ein Moderations- und Copyright-Albtraum, aber auch Solo-Spieler wollen ihrem Fan-tum und ihren ästhetischen Sensibilitäten in ihren Games freien Lauf lassen und können das viel zu selten auf so schön flexible Art tun. Wer Bildbearbeitungsmäßig besser auf Zack ist als ich, bekommt sogar so etwas hin:

Mit der simplen Möglichkeit, einfache JPGs einzubinden, scheinen die kreativen Möglichkeiten aber selbst für künstlerische Nieten grenzenlos. Auch wenn ein einfach auf die Seite geklebter Johnny-Silverhand-Keanu sicher kein Picasso ist - ganz im Gegensatz zu Marshall BraveStarrs Tex Hex, der zweifellos auf meinem Space-LKW prangen wird -, macht dieser neue Videoschnipsel doch noch einmal unfassbar viel mehr Lust auf dieses Spiel. Was das überhaupt wird? Darüber hatte ich schon vor einer Weile etwas geschrieben:

Im Grunde handelt es sich um einen spirituellen Nachfolger zu Wing Commander, genauer genommen Privateer, denn ihr schmiedet in einem frei erkundbaren Universum euer eigenes Glück, ob nun als Händler, Erkunder, Söldner oder Pirat. Nach und nach kauft ihr euch größere oder spezialisiertere Pötte und freut euch allgemein über tolles Space-Trucker-Feeling, denn die Musik dürfte, wie schon im ersten Teil, ein echter Knaller des Slide-Gitarren-schwangeren Highway-Rock werden.

1
Bitte, bitte lass' mich ...

Wie nah sich das Ding gestaltungstechnisch an Wing Commander bewegt, merkt man, wenn man einen Blick auf die Cockpit-Arrangements und das HUD im allgemeinen wirft. Allein schon die Schrift der Anzeigen, der Grünfilter auf dem Comms-Fenster - zum Dahinschmelzen. Aber darüber hatte ich im letzten Artikel zu Rebel Galaxy Outlaw ja schon viel geschwärmt.

Es ist jedenfalls kein Zufall, dass die Flieger von innen aussehen, wie sie aussehen. Sie sagen: "Hey, Wing-Commander-Fans! Ich hab' gehört, ihr fühlt euch ein wenig übersehen? Können wir irgendetwas für euch tun?" Man möchte dieses Spiel knuddeln, drücken, jetzt schon haben. Was wohl schwierig wird, denn abseits von "2019" gibt es immer noch keinen Termin.

Aber hey! Man klatscht nicht einfach eine Keanu-Transplantation so kurz nach der E3 auf seinen YouTube-Kanal, wenn man nicht schon in absehbarer Zeit was Großes mit diesem Spiel vorhat. Oder?

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Oh je ... meine Freizeit.

Teil eins war übrigens auch schon exzellent, wie ihr in meinem Rebel Galaxy Test von damals nachlesen könnt. Hier gab's zwar noch keine vollkommene Bewegungsfreiheit auf der Höhenachse seines Stücks Weltraum, in der Praxis limitierte das den eher auf Großraumschiff-Kampf ausgelegten und verdächtig an Firefly gemahnenden Titel aber wenig bis gar nicht. Ach, und aktuell ist es im Epic Store kostenlos zu haben, aber wohl nur noch heute, also haltet euch ran!

Entwickler/Publisher: Double Damage Games Erscheint für: PC, PS4, Xbox One - Geplante Veröffentlichung: so früh und doch so spät: "2019" - Angespielt auf Plattform: -

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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