People Can Fly würde gerne Bulletstorm 2 machen

Aktuell arbeiten aber über 200 Leute an Outriders.

Bulletstorm war 2011 extrem lustig, das Remake 2017 ebenfalls mehr als ordentlich und mit der Switch-Version kündigt sich ja schon das nächste Wiederesehen mit dem Kombo-verliebten First-Person-Shooter an. Die soll Ende August erscheinen, wie Sebastian Wojciechowski, CEO von People Can Fly, telefonisch gegenüber unserer englischen Mutterseite verriet.

Aber was ist mit einer Fortsetzung? Da gibt es tatsächlich Hoffnung!

"Wie ihr [an dem Remaster und der Switch-Version] sehen könnt, liegt uns diese IP sehr am Herzen," so Wojciechowski. "Wir wollen, dass sie ein zweites Leben erhält. Wir sind uns noch nicht sicher, was das bedeutet, aber da dies unsere Marke ist - sie gehört und - und bekannt ist und ihre Fans hat, würden wir gerne etwas in der Richtung machen.

"Es gibt keine unmittelbaren Pläne dafür, wir arbeiten aktuell an Outriders. Aber wenn wir an die langfristige Perspektive von People Can Fly denken, wäre es natürlich fantastisch zu dieser IP zurückzukehren."

"Wir müssen uns überlegen, wie wir sicherstellen, dass das Publikum diesmal größer ist [als das des ersten Teils", fügt er hinzu. "Daran müssten wir zukünftig mehr arbeiten."

"Wenn", hängt er hastig an, "​wir uns entscheiden zu dieser Marke zurückzukehren!"

Wie Wojciechowski anmerkte, arbeitet People Can Fly aktuell für Square Enix an Outriders, andere Projekte sind nicht in der Entwicklung.

Outriders wurde auf der E3 angekündigt und außer der Tatsache, dass man es wohl zu dritt spielt und dass es im Sommer 2020 auf PC, PS4 und Xbox One erscheint, ist wenig bekannt.

Überraschend ist unterdessen, wie viele Leute daran arbeiten: Insgesamt sind es 220 Entwickler über vier Studios hinweg (zwei in Polen, eines in Newcastle, England und eines in New York. Mit Leuten, die per Outsourcing hinzukommen, sind zwischen 300 und 350 Menschen mit dem Spiel beschäftigt, wie Wojciechowski angibt. Eine Teamgröße, die "die Vision und Ambitionen des Spiels unterstützt."

Bezeichnenderweise war People Can Fly 2015 nur 30 Mann stark, als sie sich von Epic Games freikauften. So zu wachsen, erfordert gewaltiger Investitionen. Und die stemmte Square Enix, denn ihnen gehört die Marke.

"Wir pitchten ihnen das Spiel, die Idee, alles. Aber es war eine deutlich andere Situation zu Beginn unserer Unabhängigkeit, wie wir die Macht damals verhandelten, verlief also auch deutlich anders. Also ja, Square besitzt die IP.

"Wie Square selbst sagt, ist es ihre wichtigste neue Marke."

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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