Wollt ihr wissen, wie Hunt: Showdown aussieht, wenn es fertig ist? Dann ladet die Testversion runter!

Drei-Mann-Teams, neues Progressionssystem, neues UI, Pings und vieles mehr

Hunt: Showdown nähert sich mit großen Schritten der Fertigstellung: Besitzer des Spiels laden sich den Testserver runter, für die mittlerweile der zweite Patch für Version 1.0 aufgespielt ist, der dem Spiel immer mehr seine endgültige Form verleiht. Sicher, einiges wird sich noch ändern, aber das Bild vom finalen Spiel wird hiermit schon sehr konkret.

Die einzelnen Patch Notes findet ihr auf der entsprechenden Steam-Seite, aber hier schon mal so viel: Es ist eine Menge passiert. Das meiste toll, ein paar Dinge ... nicht so. Zum Glück punktet die neue Version in den Bereichen, auf die es ankommt.

Reißen wir das Pflaster zügig runter und sagen die schlechte Sache zuerst: die neue Menüführung ist ein unübersichtlich verschachtelter Graus. Kann man sich mit arrangieren und merkt's dann nicht mehr. Bis es so weit ist, wird man aber ein paar Sessions lang Dinge suchen, nicht finden, sich ärgern und dann schließlich fündig werden. Ich verirre mich immer noch ab und an, aber so langsam geht's. Sicher ein Zugeständnis an die Konsolenversionen, die in dieser Reiterstruktur mit dem Controller einfacher zu handhaben sein dürften.

Womit wir bei den guten Dingen wären und hier muss ich wieder aufpassen, mich nicht vor Lob zu überschlagen: Drei-Mann-Teams sind jetzt erlaubt, was dem Spiel unter Fans kompetitiver Spiele eine Menge Aufwind geben dürfte. Gleichermaßen wurde die Spielerzahl auf 12 erhöht. Natürlich kann man immer noch zu zweit oder alleine in die Bayous gehen, um höllische Monster zu jagen - und erhält dann sogar einen Underdog-Multiplikator für seine Errungenschaften. Aber Dreier-Teams trifft man aktuell immer häufiger.

Ich persönlich habe noch Probleme, mich auf diesen Maps zu dritt vernünftig zu organisieren. Die Schritte meiner Mitspieler sind mir einfach zu laut und zu weit hörbar, wenn man zu dritt unterwegs ist. Ich merke oft nicht, wie Gegner schon längst in meiner Nähe sind. Das ist sicher auch Übungssache. Auf diesen Maps ist einfach so viel los, dass man es gewohnt ist, einfach mal stehen zu bleiben und die Ohren zu spitzen, was zu dritt natürlich schwieriger zu koordinieren ist. Dennoch freue ich mich jetzt schon über die neuen taktischen Optionen, die das eröffnet. Bin gespannt, was sich letzten Endes durchsetzen wird.

Immerhin: Das neue Ping-System mit dem man Markierungen in die Welt setzen kann, um seine Mitspieler auf Feinde oder dergleichen aufmerksam zu machen, ist eine schöne Neuerung, die viel der Kommunikation vereinfacht (sobald mein Team gelernt hat, seine Marker nicht mehr genau auf dem Fenster zu platzieren, aus dem ein Schmuddel-Cowboy gerade auf uns zielt und ihn damit verdeckt).

Außerdem wurde das Progressionssystem nun umgestellt. Waffenvarianten erhaltet ihr nun nicht mehr an beliebig wirkenden Punkten eurer Bloodline für einen Level-Aufstieg, so schaltet ihr nur die Basisversion einer Waffe frei, und müsst die Varianten mit Erfahrungspunkten freischalten, die ihr für die Benutzung der Basiswaffe erhaltet.

Weiterhin gibt es jetzt eine Premiumwährung, mit der ihr legendäre Jäger und Waffenskins kauft. Die erhaltet ihr auch fürs Spielen, könnt sie im fertigen Spiel aber wohl auch kaufen. Gegen ergänzende kosmetischen Bezahlcontent habe ich nichts, wenn es so bleibt, wie es hier integriert wurde.

Mehr der grundlegenderen Änderungen entnehmt ihr den Patch Notes zu Version 1.0 von Hunt Showdown. Das Spiel verlässt den Early Access auf Steam und Xbox One am 27. August. Die PS4-Version folgt später dieses Jahr.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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