Die spannendsten Schießereien des Business: Wir spielen Hunt: Showdown mit Cryteks Dennis Schwarz

Reden in einem Spiel, das man in vor allem hören muss. Was für ein Erfolgsrezept!

Ich weiß nicht, ob ihr's schon gehört habt, aber Hunt: Showdown ist ganz gut geworden. So gut sogar, dass ich auch nach dem Test und nach 450 Stunden über die letzten 16 Monate verteilt von diesem Spiel nicht lassen möchte. Und das geht nicht nur mir so, sondern auch Hunts Lead Designer Dennis Schwarz, der nicht nur von Berufswegen seinen eigenen Titel auch nach Feierabend noch zockt.

Grund genug, sich mal einen Abend zusammen durch dieses außergewöhnliche Spiel zu schlagen und dabei ein wenig über das Design und die Entstehungsgeschichte zu plaudern. Soweit das geht, wenn wirklich jeder abknickender Zweig und jedes Klatschen im Matsch einen Hinweis auf anwesende Feinde geben könnte und man diesem Spiel eigentlich seine 100 Prozent Konzentration geben sollte.

Ergo geraten wir direkt in unserem ersten Match in die unglückliche Situation, es in kurzer Folge gleich mit mehreren Teams zu tun zu bekommen. Mit erwartbarem Ausgang:

Was direkt auffällt, ist dass ich nach all der Zeit immer noch etwas lernen könnte, was Gefechtsführung, Schlachtfeldübersicht und Kartenkenntnis angeht - ganz zu schweigen vom Zielwasser, von dem Dennis eindeutig eine ganze Menge mehr intus hat als ich. Kein Wunder, sicherlich, auch wenn man immer wieder hört, dass die Designer ihre Spiele häufig gar nicht so wahnsinnig gut beherrschen. Oder ist das am Ende nur falsche Bescheidenheit, was ich seit eineinhalb Dekaden in diesem Business zu hören bekomme?

Hunt bleibt in jedem Fall eine Goldgrube cooler, unvorhergesehener Momente, enger Kisten, pulstreibender Schlachten und immer wieder aufs Neue vor taktischen Möglichkeiten nur so knisternder Feindbegegnungen, dass es kein Wunder ist, wenn der Titel seit seinem offiziellen Launch Anfang dieser Woche auf Steam regelmäßig die 10.000-Spieler-Marke knackt. Und das erste echte Wochenende als fertiges Spiel kommt erst noch.

Die zweite Runde, die wir aufs buchstäbliche Parkett legten - weil sie im Sägewerk auf der neuen Karte gipfelte - lief schon deutlich besser und demonstrierte auch hier wieder, was für einen Unterschied Ortskenntnis und Navigationskünste ausmachen. Eine atemlose Flucht in letzter Sekunde folgte.

Wir haben noch ein paar Runden mehr gespielt, die allesamt spannend abliefen und die ich mich freue, sie in der kommenden Woche mit euch zu teilen, bis dahin muss das hier reichen. Schönes Wochenende - und probiert ruhig mal Hunt, falls ihr noch nicht habt!

Entwickler/Publisher: Crytek - Erscheint für: PC, Xbox One, PS4 - Preis: ca. 40 Euro - Erscheint am: PC erhältlich, Xbox One im Game Preview, PS4 im Herbst- Sprache: Deutsch - Mikrotransaktionen: ja, Kosmetisches - Getestete Version: PC

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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