Entwickler werfen dem Firmenchef von Indie-Publisher Nicalis Ausbeutung und Rassismus vor

Edmund McMillen beendet seine Zusammenarbeit mit ihnen.

Indie-Entwickler und -Publisher Nicalis kennt ihr durch Spiele wie The Binding of Isaac: Rebirth und Cave Story+.

Jetzt macht das Unternehmen aber eher durch unschöne Dinge Schlagzeilen, denn vier Indie-Entwickler, die in der Vergangenheit mit Nicalis arbeiteten, und sieben frühere Nicalis-Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe gegen dessen Gründer und Firmenchef Tyrone Rodriguez.

Dabei geht es um Rassismus, Beleidigungen und Ausbeutung, berichtet Kotaku.

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Frühere Mitarbeiter und Partner werfen kein gutes Licht auf Nicalis' Tyrone Rodriguez.

In Chat-Logs, die der Seite vorliegen, äußert sich Rodriguez rassistisch, homophob und behindertenfeindlich. Einem früheren Mitarbeiter zufolge gibt es bei Nicalis keine Personalstelle, mit Beschwerden müsse man sich direkt an Rodriguez wenden.

Er habe Mitarbeiter ermahnt, weil sie sich frei nahmen, um Arzttermine wahrzunehmen oder kranke Verwandte zu besuchen. Ebenso habe das Unternehmen die Namen früherer Mitarbeiter aus den Credits von Spielen entfernt, wenn diese das Unternehmen verließen.

Des Weiteren ist die Rede davon, dass sich Nicalis nach getroffenen Vereinbarungen einfach nicht mehr meldete. Das Unternehmen sollte bei der PS4-Portierung von Enter the Gungeon helfen und erhielt dazu Zugang zum Quellcode des Spiels. Kurz darauf reagierte Rodriguez aber über Monate hinweg nicht auf Anrufe und E-Mails.

Infolge der Anschuldigungen hat Binding-of-Isaac-Entwickler Edmund McMillen bereits Konsequenzen gezogen und angekündigt, in Zukunft nicht mehr mit Nicalis zusammenzuarbeiten.

Den gesamten Bericht lest ihr bei Kotaku

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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