Roberto Carlos trifft immer noch unmögliche 32-Meter-Freistöße - zumindest in FIFA 20

Dinge, an denen man merkt, ob eine Simulation funktioniert.

Was hab ich ihn gehasst damals: Roberto Carlos, den linken Gewaltfuß Brasiliens beziehungsweise Real Madrids. Ich meine, wie könnte man auch anders? Wenn er Dinger schießt, die physisch eigentlich nicht möglich scheinen, fühlt man sich ein wenig verladen.

Beispiel gefällig? Wie wäre es hiermit, gegen Celta Vigo ...

... oder, populärer, gegen Frankreich bei der WM ...

Alles Glück oder? Nun, irgendwas muss schon drangewesen sein, wenn sich mit dem richtigem Mix an Talentwerten in einem Computerspiel derartige Treffer eins zu eins replizieren lassen. So geschehen in FIFAs FUT-Modus (den wir wegen der Mikrotransaktionen (siehe Test) trotzdem lieber andere Leute spielen lassen).

Aus knapp 32 Metern halbrechter Position gelingt einem FIFA-Spieler mit dem alten Schlitzohr ein bemerkenswertes Tor, weil es nicht nur an und für sich beeindruckt, sondern auch, weil Roberto Carlos es wohl genau so geschossen hätte:

Roberto Carlos IRRER Freist0ß in Rivals von r/FIFA

Wunderbar, wie der Computer-Kommentar erst sagt, "he can't go for the goal", weil die Position einfach zu abwegig ist, um direkt für Torgefahr zu sorgen (und weil Computer-Kommentatoren keine Ahnung haben), nur um den Ball sich erst rechts an der Mauer vorbeischälen und dann unterm linken Lattenkreuz unhaltbar einschlagen zu sehen.

Also ja: Ich hasse Roberto Carlos immer noch. Auf die Art, die eine Menge mit echter Liebe zu tun hat. War schon ein Großer.

Tipps zu FIFA 20 haben wir auch: FIFA 20 Tipps und Tricks - Alle Guides

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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