Fallout 1st wird zum erneuten PR-Alptraum für Fallout 76

Erreicht die Mainstream-Medien.

Bethesdas Fallout 76 steht unter keinem guten Stern. Schon zur Veröffentlichung gab es viel Kritik für das Spiel.

Jüngst schien Bethesda auf einem durchaus guten Weg zu sein, wenngleich das Spiel nicht frei von Kritik blieb.

Die Ankündigung bezüglich der privaten Server für Fallout 76 in Form des 15-Euro-pro-Monat-Abos Fallout 1st bringt all die Kritik jetzt wieder hervor.

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Fallout 76 kommt nicht zur Ruhe.

Ein Grund war zum Beispiel, dass manche Features von Fallout 1st nicht korrekt funktionierten. Private Welten waren nicht wirklich privat und die Verwertungskiste verschluckte Herstellungskomponenten der Spieler statt sie aufzubewahren.

Das Problem der privaten Welt ist, dass ihr dazu keine Einladungen verschickt, vielmehr kann jeder auf eurer Freundesliste einfach so beitreten, ob ihr möchtet oder nicht.

Gegenüber Polygon teilte das Unternehmen mit, dass man an den Problemen arbeitet. "Wir verstehen, dass dies nicht das ist, was die Spieler für ihre privaten Welten erwartet haben."

Noch schlimmer für Bethesda: Die ganzen Probleme rund um Fallout 1st erreichten auch die Mainstream-Medien. Auf der Startseite der BBC ging es um David Chapman aus Indiana, der sich die Domain FalloutFirst.com gesichert hat und auf dieser Seite Bethesdas Ankündigung zu Fallout 1st verspottet.

Mit dieser Option habe Bethesda das Fass zum Überlaufen gebracht, sagt er. "Meine Motivation resultiert aus meinem Frust mit Bethesda", sagt er. "Und dem allgemeinen Trend in der Spieleindustrie. Sie sagten, Spieler hätten sich das gewünscht - Spieler wüschten sich nie, ein Abo für Features zu zahlen, die sich hinter einer Paywall verbergen."

Zuletzt hatte der Publisher die Einführung menschlicher NPCs in Fallout 76 auf 2020 verschoben.

Spieler protestieren im Spiel gegen Fallout 1st, zudem ist der Subreddit des Spiels voll mit Beiträgen von Spielern, die sagen, dass sie jetzt endgültig genug vom Spiel haben.

Inwiefern sich das alles auf die Zukunft des Spiels auswirkt, bleibt abzuwarten.

Quelle: Polygon, FalloutFirst.com, BBC

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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