Das ist der Call of Duty Modern: Warfare-Patch auf den wir gewartet haben

Keine Callouts mehr, leisere Schritte und ein Nerf für die M4.

Trotz der bisweilen sehr Camper-freundlichen Maps hat mir Call of Duty Modern Warfare gut gefallen. Aber genug Probleme hat auf dieses Online-Spiel, weshalb das neue Update und die ellenlangen Patch Notes, die Infinity Ward auf Reddit teilte, mehr als willkommen sind.

Der Patch nimmt sich einiger der schlimmsten Nervigkeiten an und fügt sogar neue Maps hinzu: Krovnik Farmland ist nun Teil der Ground-War-Rotation, während Shoot House für 6-gegen-6-Modi zur Verfügung steht. Mit Hardpoint kommt ein neuer Spielmodus später am Tag hinzu.

Das ist schon mal nett, wichtiger sind aber die Balance-Veränderungen, und da machen die Claymores den überfälligen Anfang: Wenn man sie nun anschießt, während man im Explosionsradius ist, bekommt man weniger und entschieden nicht tödlichen Schaden ab. Desweiteren wurde die Reichweite, in der sie auslösen, verkürzt, auch die Größe des Bereichs, in dem sie Schaden verursachen, ist nun kleiner. Zudem dämpft der EOD-Perk nun auch den Schaden durch Claymores.

Ein weiteres Ärgernis waren die Callouts eurer Operators, die immer schrien, wenn sie einen Gegner sahen. Das hörten natürlich auch die Gegner und konnten entsprechend reagieren. Diese Ausrufe kommen nun seltener und die Gegner können sie nicht mehr hören. Auch ihr hört eure eigenen Ausrufe mehr, obwohl eure Teammitglieder euch klar Meldung machen hören. Nett.

Fußtritte sind endlich ebenfalls leiser, weil die Wände und im Weg stehende Objekte nun den Schall besser schlucken. Auch die Distanz, auf die man Schritte hören kann, ist nun kürzer. Infinity Ward arbeitet an den Sounds aber noch weiter und will in der zukunft dafür sorgen, dass Schritte noch leider werden, während man zielt oder geduckt geht.

Wer die Nase voll von den Schilden hat, darf sich ebenfalls freuen: Die wandern nämlich nun auf den Rücken eines Spielers, wenn der versucht, ein Messer oder anderen Wurfgegenstand zu werfen. Spieler mit Schilden sind also keine unverletzbaren Messerspucker mehr. Auch Splash Damage soll Schildträgern nun mehr zu schaffen machen.

Die 725 Shotgun ist nun nicht mehr der verhasste Quasi-Elefantenkiller auch auf mittlere Distanz, weil ihre effektive Reichweite reduziert wurde. Auch die Streuung wurde erhöht, sowohl aus der Hüfte als auch übers Visier gezielt. Die M4A1 ist ebenfalls ihren Status als vollautomatischer Laser los und bekam einen größeren Rückstoß verpasst.

Außerdem sollten sich Sturmgewehre und Maschinenpistolen nun deutlicher voneinander abgrenzen, denn erstere schießen aus der Hüfte noch ungenauer, während letztere schnellere Fortbewegung ermöglichen, euch im ADS mehr Beweglichkeit lassen und aus dem Sprint schneller hochzureißen sind. Auch die Sprintgeschwindigkeiten sind wieder dort, wo sie in der Beta waren, sowohl der Super Sprint als auch der normale. Und natürlich gibt es die üblichen Performance-Optimierungen und Bugfixes.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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