Ex-Westwood-Leute bringen Command & Conquer: Renegade zurück - zumindest gewissermaßen

Echtzeitstrategie mit Mittendrin-Effekt.

Heimlich, still und leise haben die Ex-Westwood-Leute von Petroglyph einen spirituellen Nachfolger von Command & Conquer: Renegade angekündigt. Fans erinnern sich gerne an den Hybriden aus Shooter un Echtzeittaktik, weshalb das hier eindeutig eine gute Nachricht ist.

Petroglyph Games existiert seit 2003 und hat unter anderem das ziemlich gute Grey Goo zu verantworten (über Conan: Unconquered decken wir mal den Mantel des Schweigens, das war ein kaum fertiggestelltes Lizenzprodukt).

Im Moment arbeitet das Studio vor allem an Command & Conquer Remastered für EA, das jetzt schon nach "mehr!" aussieht. Gleichzeitig entsteht mit Earthbreakers aber auch ein Titel, der nicht zu knapp an einen anderen Teil der geliebten Echtzeitstrategiereihe erinnert: Command & Conquer: Renegade.

Die Steam-Seite zum Titel ist bereits online und zeigt einen Shooter-RTS-Hybriden, wie man sich an ihn erinnert. Alles dreht sich um einen Krieg um eine geheimnisvolle Ressource namens "Vilothyte". Es gibt Panzer, Soldaten und einen klassisches Erntefahrzeug, dass das lila Zeug einsammelt.

Ihr errichtet nach und nach eure Basis, die sich klassisch vor euren Augen entsteht, kauft an Terminals Panzer und andere Fahrzeuge und rennt dann gegen die feindliche Basis an. Quasi ein RTS aus Sicht eines Soldaten.

Laut Steam-Seite gibt es zwei Fraktionen, die jeweils auf 12 verschiedene Klassen Infanterie und 11 Gebäude zurückgreifen können. Für neun der Gebäude muss man sich im Team koordinieren, um sie zu errichten. Sechs Kampffahrzeuge soll man fahren und Satelliten-Superwaffen auf seine Feinde richten können. Die Karten sollen 32 Spielern pro Team Raum bieten, sich zu bekriegen.

Kommt einem schon ein wenig bekannt vor, oder? Nur zur Erinnerung:

Earthbreakers soll 2020 erscheinen. Jetzt wird es spannend sein, zu sehen, wie die stilistische Ausrichtung mit einer Art Cel-Shading allgemein so ankommt und ob ein Strategiespielentwickler es hinbekommt, dass sich Bewegung und Gunplay gut anfühlen.

>Reneagede war 2002 sicher nicht alles, was es hätte sein können, aber in jedem Fall ein cooles Erlebnis, diese Schlachtfelder mal aus der Ego-Sicht zu erleben.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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