Ataris VCS-Konsole ist auf Kurs für eine Veröffentlichung im März 2020, sagt das Unternehmen - doch es bleiben Fragen offen

Weitere Verzögerungen bei Indiegogo-Backern.

Nach Angaben von Michael Arzt, bei Atari verantwortlich für die kommende VCS-Konsole, ist das Gerät auf Kurs für eine Veröffentlichung im März 2020.

Dennoch gibt es eine weitere Verzögerung des Atari VCS für Indiegogo-Backer.

Über 11.000 Personen hatten die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo im Jahr 2018 mit zirka 2,7 Millionen Euro unterstützt. Seitdem gab es mehrere Verzögerungen und das Unternehmen sah sich mit Fragen hinsichtlich der Machbarkeit konfrontiert.

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Ein aktuelles Foto.

Auf der Plattform Medium veröffentlichte Arzt eine Reihe von Fragen und Antworten, ebenso zeigte er Bilder von frisch produzierten Pre-Production-Geräten.

Wie Arzt betont, habe man von Anfang an gesagt, dass die Qualität beim Atari VCS wichtiger sei als das Einhalten irgendwelcher Deadlines. Indiegogo-Backer hatten aber damit gerechnet, ihr Gerät noch in diesem Jahr und vor allen anderen im normalen Handel zu erhalten.

Arzt zufolge ist mit einer Verschiebung um mehrere Wochen zu rechnen, Backer sollen ihr Gerät aber weiterhin vor allen anderen erhalten.

"Wir sprechen hier von Wochen, nicht Monaten, die Indiegogo-Backer haben nach wie vor höchste Priorität für uns", versichert er. "Unterstützer erhalten ihre Atari-VCS-Geräte definitiv vor der Allgemeinheit. Wir überleben uns eine Art Bonus, um unsere Backer für ihre Geduld zu belohnen."

In der Kritik steht das Unternehmen vor allem auch wegen seiner mangelhaften Kommunikation. Bislang war zum Beispiel auch noch nicht zu sehen, wie ein Videospiel auf der Konsole läuft.

Das Atari VCS ist eine Hommage an die alten "Video Computer Systems" des Unternehmens, wozu auch der Atari 2600 zählt.

Arzt gibt an, dass man als börsennotiertes Unternehmen "spezifischen Protokollen" im Hinblick auf die Kommunikation folgen müsse. Ebenso seien Anforderungen und Wünsche verschiedener Partner zu berücksichtigen.

"Unser Ziel sind regelmäßige Updates mit vollständiger Transparenz", schreibt er. "Wenn es eine Sache gibt, die ich die Leute in Bezug auf das Atari VCS wissen lassen möchte, dann, dass 'keine Neuigkeiten gute Neuigkeiten sind'."

Genau dieser Ansatz kommt bei den Unterstützern aber nicht unbedingt gut an. Angesichts der Skepsis sei es das Gegenteil dessen, was derzeit nötig sei, wird argumentiert.

"So verlockend es auch sein mag, wir können nicht öffentlich über vertrauliche Partnerschaften oder Lizenzverhandlungen sprechen, solange diese laufen", merkt er an. "[...] Wir sind froh, einen Punkt zu erreichen, an dem wir langsam mehr Details verraten und offene sowie neue Fragen unserer Community beantworten können."

Der Veröffentlichungstermin im März 2020 gilt bis dato nur für die USA, die Preise des Atari VCS reichen je nach Modell von 249,99 Dollar bis 389,99 Dollar.

Quelle: Medium

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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