Asus ROG Zephyrus S GX701GXR: Gaming Laptop knackt erstmals die 300Hz-Marke

Overkill? Danke, gerne!

Nachdem wir letztens schon darüber schrieben, weshalb genau euch höhere Bildraten zu einem besseren Spieler machen - zumindest in kompetitiver Umgebung - stellt der nächste Anbieter einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.

War das höchste der Gefühle bislang ein 240Hz-Display, bietet Asus nun als erster Hersteller in seinem neuen 17-Zoll-Zephyrus Gaming-Laptop eine Mattscheibe mit 300Hz Display an.

Passend dazu steckt in dem mobilen Spielerechner eine Geforce RTX 2080 Max-Q (die Laptop-Version der "großen" 2080), die die meisten Games flüssig in den gebotenen 1080p des 3ms NanoEdge-Displays zum Laufen bekommen sollte.

Sicher, die Auflösung ist nicht die höchste, aber es handelt sich auch mit 17 Zoll um eine sehr überschaubare Diagonale und dieser Laptop zielt in erster Linie auf Tempo ab. Jeder Pixel mehr würde die Performance-Träume gefährden, ganz zu schweigen vom nächsten logischen Schritt, den 1440p, die 78 Prozent mehr Pixel bedeuten würden.

Nein, das passt schon alles, Trotzdem sollten nicht allzu ambitionierte Spieler bedenken, dass längst nicht jeder Spielertyp von so hohen Bildraten profitiert und viele Spiele nicht darauf ausgelegt sind, es auf 300 Bilder pro Sekunde zu bringen und natürlich ist auch die Laptop-Version der Geforce RTX 2080 prinzipiell limitiert. Aber Dinge wie Counter-Strike, Rocket League und diverse andere kompetitive Spiele dürften die Marke ohne größere Not knacken.

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Und natürlich tauscht man mit einem neuen Laptop nicht nur das Display ein. In diesem Fall warten ein schlanker Formfaktor von nur 18,7mm Höhe bei 2,6Kg Gewicht, der neue i7-9750H, 32GB Arbeitsspeicher und zahlreiche andere Spielereien, wie etwa RGB-Beleuchtung und ein innovatives Lüfter- und Energie-Management.

Der Preis wirkt auch im Bundle mit einem ROG Rucksack, ROG Cerberus Gaming Headset, ROG Gladius II Gaming Maus und einer externen Kamera für 3.399 Euro immer noch ein wenig stramm, oder sagen wir besser: Es ist eine Stange Geld. Dennoch bewegt er sich durchaus im Rahmen des Üblichen, wenn es um Spiele-Notebooks mit der höchstmöglichen Motorisierung geht. Gleichzeitig gibt es einige Business-Produkte mit ungleich schwächerer Leistung, die den subjektiven Preiseindruck deutlich logischer erscheinen lassen.

Wann werden Anbieter nachziehen?

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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