Pokémon: Welten im Wandel bringt einige toll designte Karten mit sich

Und markiert das Ende der Sonne-und-Mond-Serie.

Alles hat ein Ende, auch der Sonne-und-Mond-Zyklus des Pokémon-Sammelkartenspiels. Mit Welten im Wandel erhielt es seine letzte, Sonne-und-Mond-bezogene Erweiterung, bevor in diesem Jahr die Schwert-und-Schild-Reihe das Geschehen übernimmt. Zum Abschied gibt es unter anderem einige schön illustrierte Karten mit Motiven, die sich über die gesamte Karte erstrecken und in eurer Sammlung nicht zu übersehen sind.

Insgesamt über 230 neue Karten hat Welten im Wandel zu bieten, wozu neun neue Tag Team Pokémon-GX zählen. Neben Duos wie Solgaleo und Lunala-GX sowie Agoyon und Schlingking-GX gibt es Tag-Team-Unterstützerkarten mit Rot und Blau, Cynthia und Kattlea sowie Bromley und Hala. Gleichzeitig sind Togepi, Pii und Fluffeluff-GX als Trio mit dabei.

Das zweite Trio, bestehend aus Arceus, Dialga und Palkia-GX, stellt sie in den Schatten. Dieses legendäre und mysteriöse Dreigestirn gibt euch einen spürbaren Angriffs-Boost, wenn ihr die Karte ausspielt und die Attacke Veränderte Kreation-GX einsetzt. Die hat den Effekt, das alle Attacken eurer Pokémon dem aktiven Pokémon eures Gegenüber für den Rest des Spiels 30 zusätzliche Schadenspunkte zufügen. Autsch!

20200130_220347
Eine Auswahl aus dem Kyogre-Deck.

Enthaltene Pokémon-GX wie Amigento, Alola-Snobilikat, Lusardin sowie Volcanion, Mewtu & Mew-GX und Turtrok & Plinfa-GX teilen ordentlich Schaden aus, wenn euer Gegner es verpasst, schnell darauf zu reagieren. Zugleich gilt es zu beachten, dass euer Gegner beim Verlust eines eurer Pokémon-GX zwei Preiskarten erhält - es ist ein ständiges Taktieren und Reagieren.

Wie üblich gibt es zwei Themendecks zur neuen Erweiterung, die insgesamt jeweils 60 Karten mit sich bringen und euch damit direkt ein komplettes Deck in die Hand geben. Kaufen und losspielen, individuelle Anpassungen lassen sich später vornehmen. Diesmal geht es dabei um die legendären Pokémon Groudon und Kyogre.

Im Mittelpunkt des Kyogre-Decks steht natürlich das legendäre Pokémon selbst mit seiner mächtigen Wellenwirbel-Attacke, die satte 130 Schadenspunkte verursacht, aber zuerst einmal vier Energiekarten zum Aufladen benötigt. Nicht weniger stark präsentiert sich Impoleon, das mit einer Attacke ebenso für 130 Schadenspunkte sorgt - und das bei bloß zwei verbrauchten Energiekarten.

1
2
3
Einige der schön illustrierten Karten.

Gelingt es euch nicht, das aktive Pokémon des Gegners kampfunfähig zu machen, denkt über Phione nach. Seine Fähigkeit Strudelsog bringt euer Gegenüber aus dem Gleichgewicht und wirft das aktive Pokémon aus dem Rennen, euer Kontrahent ist dazu gezwungen, es gegen ein anderes Pokémon von seiner Bank einzutauschen.

Eine Alternative mit starkem Angriff ist zugleich Ambidiffels Attacke Bye-Bye-Wurf mit 120 Schadenspunkten, wofür ihr Karten aus eurer Hand opfert und auf den Ablagestapel befördert - was es aber unter Umständen wert ist, wenn ihr damit einen Gegner besiegt. Gufas Attacke Familienruf hilft euch indes dabei, in eurem Deck nach Basis-Pokémon zu suchen und sie in eure Bank zu legen.

Dem gegenüber steht Groudon in seinem Deck mit der Attacke Erschütterung, die mit 130 Schadenspunkten ebenso für Kopfschmerzen beim Gegner sorgt. Aber: Groudon kann die Attacke nicht jeweils in zwei aufeinanderfolgenden Zügen einsetzen, dazwischen braucht es eine Runde Pause.

20200130_220628
Und aus dem Groudon-Deck.

Jiutesto ist eine gute Wahl, wenn ihr auf eurer Bank ein Pokémon habt, das zuvor Schaden eingesteckt hat. Somit erhöht sich der Schadenswert eines umgekehrten Schulterwurfs von mageren 30 auf satte 120. Wenn der Gegner euch diesen Gefallen nicht tut, nutzt Mebranas Mini-Erdbeben-Attacke, die die Pokémon auf eurer eigenen Bank schädigt.

Knakrack ist ein weiteres Pokémon mit viel Schadenspotential - unter spezifischen Voraussetzungen. Zum Basis-Schadenswert 80 der Attacke Überschnitt kommen 40 Punkte hinzu, wenn ihr eine Energie von ihm auf den Ablagestapel legt. Oder 80 Punkte mehr, wenn ihr mehr verbleibende Preispunkte als der Gegner macht. Das tut weh. Wer indes neue Karten benötigt, nutzt die Stachelzug-Attacke von Quartermak, um welche zu ziehen, unter Umständen sind es ja exakt die, die ihr braucht.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (1)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (1)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading