Red XIII wird im Remake von Final Fantasy 7 nicht spielbar sein

Zumindest nicht im ersten Teil.

Wie Square-Enix bestätigt, wird die großkatzenartige Kreatur Red XIII im Final Fantasy 7 Remake nicht spielbar sein. Zumindest nicht in dem ersten Teil, der uns am 10. April erreicht.

Dies geht aus einem Interview hervor, das VG247 mit dem Co-Director des Spiels, Naoki Hamaguchi, führte. Demzufolge wird Red XIII im kommenden ersten Kapitel von FF7 von der KI kontrolliert.

Hamaguchi erklärt, dass Red XIII so spät in der Geschichte auf den Plan tritt, dass keine Zeit war, ihn angemessen als Spielfigur zu entwickeln.

"Wir fanden, dass der Punkt, an dem Red XIII sich der Party anschließt, so spät kommt, dass wir dachten, 'okay, wenn wir ihn als vollen Charakter einführen und versuchen, den Spieler seine Charakterentwicklung und sein Wachstum als Figur genießen zu lassen, ist einfach nicht genug Zeit.'"

"Deshalb fanden wir, dass die beste Art, ihn einzubauen, eine Gastrolle ist. Im Normalfall spielt man in dem Titel eine dreiköpfige Party. Im letzten Teil der Geschichte kämpft Red XIII dann als Gastcharakter an eurer Seite." - also an der Seite des übrigen Trios, wenn wir die Übersetzung richtig deuten.

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"Er wird alle seine alten, nostalgischen Moves verwenden und die wird man zu sehen bekommen. Wir fanden, dass dies die beste Art war, seinen Charakter zu zeigen und wer er ist. Deshalb fanden wir, das ist der beste Weg, ihn zu integrieren."

Das dürfte den einen oder anderen Fan sicher ein wenig auf dem falschen Fuß erwischen, denn Red XIII war schon früh in Marketingmaterialien zu sehen. Im Original wird Red XIII bereits zum Party-Mitglied, bevor die Story der Stadt Midgar den Rücken kehrt. Damals rettete man Red XIII aus dem Shinra-Hauptquartier, wo Professor Hojo an ihm herumexperimentierte.

Bedeutet das, dass das FF7 Remake schon kurz nach dem Shinra-Hauptquartier endet? Warum sonst sollte Square sich nicht die Zeit nehmen, Red XIII nicht schon zu einem spielbaren Charakter zu machen, damit die Spieler mit Blick auf den nächsten Teil des Remakes schon anfangen können, eine Bindung zu der Figur aufzubauen, wenn nicht aus dem Grund, dass nach ein paar weiteren Kämpfen an der Seite von Red XIII schon vorerst Schluss ist?

Wie dem auch sei: Jetzt ist heraus, dass es im Remake mit Cloud, Tifa, Barret und Aerith nur drei spielbare Figuren geben wird. Um Red XIII zu steuern müssen wir wohl auf die Fortsetzung des Remakes warten, wann immer die erscheinen mag.

Ansonsten macht das Spiel einen ausgezeichneten Eindruck, wie ihr auch Martins Eindrücken nach einer ausgiebigen Anspielsitzung entnehmen könnt: Final Fantasy 7 Remake - Das Remake, zu enden alle anderen..

Lest hier mehr zu den Themen Rollenspiele und JRPGs.

Meldung vom 2. März 2020:

Das Remake von Final Fantasy 7 ist zweifelsohne eines der am sehnlichsten - oder zumindest neugierigsten - erwarteten Spiele des Jahres. Der Titel versucht einen spannenden Spagat zwischen Nostalgie und Moderne und ich kann gut verstehen, wenn man sich fragt, ob und wie das funktionieren soll. Resident Evil 2 (Test) hatte da ein ganz gutes Händchen bewiesen, aber man weiß ja nie.

Deshalb gibt es jetzt - nur für PS-Plus-User - überraschenderweise eine Demo zu Final Fantasy 7, mit der ihr selbst einen Eindruck davon erhalten könnt, ob das Spiel für euch die richtigen Knöpfe drückt. Einen Trailer zur Demo seht ihr hier.

Die Demo umfasst die erste Mission von Final Fantasy 7 Remake, den Anschlag uaf den Make-Reaktor 1. Wer sich auf Basis dieser Probierversion entscheidet, das Spiel zu kaufen, darf seinen Spielstand dort weiterspielen.

Auf der Festplatte müsst ihr 7,6GB freiräumen, bevor ihr den Download im PlayStation Store runterladen könnt. Warum lest ihr während des Downloads nicht Martins ofenfrischen Ersteindruck: Final Fantasy 7 Remake - Das Remake, zu enden alle anderen..

Final Fantasy 7 Remake erscheint am 10 April.

Update vom 18. Februar 2020: Das Final Fantasy VII Remake ist mindestens 100 GB groß

Dass Final Fantasy VII Remake groß wird, deutete sich durch die Veröffentlichung auf zwei Blu-Ray-Discs bereits an.

Jetzt haben wir auch eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel Speicherplatz das Spiel auf eurer Festplatte benötigt - zugleich ist es eine interessante Information für Spieler, die es digital kaufen möchten.

Im Internet sind Bilder der Verpackung des Spiels aus Südkorea aufgetaucht. Auf deren Rückseite ist davon die Rede, dass ihr mindestens 100 GB freien Speicherplatz für Final Fantasy VII Remake benötigt.

Final_Fantasy_VII_Remake_100_GB_Speicherplatz
Es braucht schon ein wenig Speicherplatz.

Wenn ihr das Remake kaufen möchtet, wisst ihr also jetzt, wie viel Speicherplatz ihr dafür reservieren beziehungsweise freiräumen müsst.

Quelle: Reddit

Lest hier mehr zu den Themen Rollenspiele und JRPGs.

Update vom 14. Februar 2020 - Schaut euch jetzt die Eröffnungssequenz von Final Fantasy VII Remake an!

Square Enix hat heute die Eröffnungssequenz von Final Fantasy VII Remake veröffentlicht.

Das Video ist ein wenig mehr als fünf Minuten lang und stimmt euch auf die Veröffentlichung am 10. April ein.

"Dem Planeten wird die Lebenskraftt durch den undurchsichtigen Shinra-Konzern in Form von Mako-Energie entzogen. In der Stadt Midgar beobachtet eine Blumenhändlerin, wie über ihr ein Zug in den Bahnhof einfährt ...", heißt es.

Ursprüngliche Meldung vom 6. Februar 2020 - Final Fantasy VII Remake: Verschiebung des Spiels drückt auch die PS4-Exklusivität nach hinten

Nachdem Final Fantasy 7 Remake zuletzt verschoben wurde, hat das auch Auswirkungen auf die PS4-Exklusivität des Spiels.

Wie zuvor bekannt wurde, sollte die PS4-Exklusivität des JRPGs bis zum 3. März 2021 laufen, also exakt ein Jahr nach dem vorherigen Release-Termin.

Da das Spiel jetzt am 10. April erscheint, drückt das auch die PS4-Exklusivität nach hinten. Diese zeitexklusive Phase läuft jetzt dementsprechend bis zum 10. April 2021.

Für welche Systeme das Spiel dann noch erscheint, ist derzeit offen.

Quelle: Siliconera

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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