Miyamoto: Nintendo hat daran gearbeitet, sein "kindisches" Image abzulegen

Steht jetzt für innere Ruhe und Zufriedenheit.

Laut Shigeru Miyamoto hat Nintendo schwer daran gearbeitet, dass die Marke landläufig nicht mehr als kindisch empfunden wird.

Dies geht aus einem Interview in der aktuellen Famitsu hervor (übersetzt von Ryokutya2089 für Siliconera).

Natürlich war Nintendo schon immer vornehmlich Lieferant unbeschwerter, farbenfroher Spiele, auf die Kinder grundsätzlich direkt ansprachen. Aber rund um die Wii herum muss sich etwas getan haben:

"Es gab eine Zeit, in der man Nintendo kindisch nannte. Aber nach anhaltender Arbeit an unseren Prioritäten zeigte sich um die Wii herum, dass unser Image sich zu einem wandelte, das man eher mit 'innerer Ruhe' verband."

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Er fährt fort: "Wenn ich Nintendos Qualitäten in Worten ausdrücken müsste, würden auch die 'innere Ruhe' lauten. Diese innere Ruhe spürt man, wenn man sich etwas als Elternteil anschaut und weiß, dass es ohne Bedenken im Wohnzimmer stehen kann. Wir haben große Anstrengungen unternommen, etwas zu erschaffen, das im Zentrum der Familienunterhaltung steht."

Ich bin nicht sicher, ob ich hier mit dem Meister übereinstimme, denn für mich war Nintendo immer der Inbegriff kindlicher Freude, und nichts Kindisches. Aber so oder so haben sie sich die ganz gut bewahrt - und offenbar auch Leuten der nicht-typischen Zielgruppe gezeigt, wie man die wieder ein wenig anzapfen kann. Vielleicht ist auch das der Image-Wandel, den Miyamoto meint.

Insofern: Mission Accomplished!

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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