Wie Ubisoft-Chef Yves Guillemot seine Mitarbeiter in der Coronavirus-Krise beruhigt

"Wir können viel von unseren Teams in China lernen."

Die COVID-19-Pandemie bedroht nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern auch die Wirtschaft. Und auch die Spielebranche ist davor nicht sicher, zum Beispiel wurde zuletzt die E3 2020 abgesagt.

Aber wie sollten Mitarbeiter damit umgehen? Kotaku ist an eine E-Mail gelangt, die Ubisoft-Chef Yves Guillemot seinen Mitarbeitern zukommen ließ, die rund um die Welt für den Publisher arbeiten.

Anbei die komplette (übersetzte) E-Mail:

Hallo zusammen,

Wir befinden uns jetzt in einer Pandemie mit weitreichenden Auswirkungen auf unser tägliches Leben. An diesem außergewöhnlichen Punkt ist es wichtig, dass wir besonders auf uns und unsere Lieben aufpassen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Ubisoft-Teammitglieder sind unser Hauptanliegen. Wir haben die erforderlichen Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass ihr alle sicher seid und in Anbetracht dieser anspruchsvollen Veränderungen die richtige Unterstützung erhaltet. Insbesondere haben wir alle unsere Mitarbeiter seit Ende letzter Woche ermutigt, von zu Hause aus sicher zu arbeiten.

Überall bei Ubisoft gehen die Leute weit über sich hinaus, um sich an dieses beispiellose Ereignis anzupassen. Mein herzlicher Dank gilt sowohl den lokalen als auch den globalen Managementteams, die gemäß den Empfehlungen der nationalen Behörden und der Weltgesundheitsorganisation so bemerkenswerte Arbeit bei der Umsetzung der erforderlichen Präventionsmaßnahmen geleistet haben. Ich möchte auch die Proaktivität unserer Teams loben, die große Anstrengungen unternommen haben, um uns Lösungen für die Arbeit von zu Hause aus unter den bestmöglichen Bedingungen zu bieten und so die Kontinuität unseres Betriebs zu gewährleisten.

In Bezug auf die möglichen Auswirkungen der Pandemie auf unser Geschäft verfügen wir nicht nur über ausreichende Geldreserven, um den Sturm zu überstehen. Durch die internationale Reichweite von Ubisoft und unseren Geist der Zusammenarbeit sind wir außerdem in der Lage, einige unserer Aktivitäten außerhalb der betroffenen Regionen zu verlagern, wenn es nötig sein sollte. Darüber hinaus können wir mit unserem Kerngeschäft - Videospiele - einen sinnvollen Beitrag für all jene leisten, die derzeit nach angenehmen Möglichkeiten suchen, ihre Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen.

Dies ist eine unvorhersehbare Herausforderung, bei der wir alle noch fürsorglicher, nachdenklicher, agiler und belastbarer sein müssen. Jeder hat eine Rolle zu spielen, und dazu gehört auch, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um uns selbst und die Menschen um uns herum zu schützen. Ich glaube, wir können viel von unseren Teams in China lernen, die einige Wochen vor uns denselben Prüfungen unterzogen wurden: Die Erfahrungen unserer chinesischen Freunde geben uns Hoffnung und zeigen, dass verantwortungsbewusstes Verhalten und proaktive Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit uns aus der Krise führen können.

Wir werden euch weiterhin regelmäßig über Neuigkeiten informieren. Eure lokalen Manager und ich stehen euch auch zur Verfügung, wenn ihr Fragen oder Bedenken habt. Bitte passt in der Zwischenzeit auf euch auf.

Yves

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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