Nach dem Nintendo-Hack vom April: Insgesamt 300.000 Accounts betroffen

140.000 mehr als bisher bekannt.

Update vom 9. Juni 2020: Von dem Hackerangriff auf Nintendo im April waren weit mehr Accounts betroffen als zuerst vermutet.

Das geht aus einem Update des Unternehmens hervor, in dem jetzt von insgesamt 300.000 betroffenen Accounts die Rede ist.

Das sind fast doppelt so viele wie ursprünglich angegeben. Nintendo zufolge wurden aber nur weniger als ein Prozent dieser Accounts genutzt, um unautorisierte Käufe zu tätigen. Betroffene Kunden erhalten natürlich ihr Geld zurück.

Die Betroffenen seien zudem einzeln kontaktiert und die Passwörter ihrer Accounts zurückgesetzt worden.

Ursprüngliche Meldung vom 24. April 2020: Nach den Berichten über unberechtigte Zugriffe auf Nintendo-Accounts hat das Unternehmen jetzt bestätigt, dass Hacker auf rund 160.000 Accounts zugreifen konnten.

Davon betroffen sind ausschließlich Accounts, die einen Login über eine Nintendo Network ID verwenden, weswegen diese Anmeldemöglichkeit jetzt deaktiviert wurde.

Die Aktivitäten fanden Nintendo zufolge seit ungefähr Anfang April statt. Darüber hinaus ist bei betroffenen Accounts eine Änderung des Passworts zwingend erforderlich. Betroffene werden per E-Mail informiert.

Dabei sei es möglich, dass Hacker Zugriff auf Daten wie Nickname, den vollen Namen, Geburtsdatum, Land, E-Mail-Adresse und Geschlecht erlangt haben. Kreditkarteninformationen sind nicht betroffen.

Zugleich verweist Nintendo erneut darauf - und dem können wir uns nur anschließen -, dass ihr die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren solltet.

Möglich ist das hier bei den Anmelde- und Sicherheitseinstellungen über die Option Zweistufen-Bestätigung.

Habt ihr keinen Zugriff mehr auf euren Account, wird euch hier geholfen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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