Die besten Demos für Nintendo Switch

Hiermit seid ihr problemlos Dutzende Stunden unterhalten. Und hinterher schlauer.

Update vom 5. Mai: Es ist mal wieder an der Zeit für ein eShop-Demo-Update. Auch und vor allem, weil sich mit neuen, substanziellen Rollenspiel-Demos zeigt, was für ein RPG- und Taktik-Powerhouse die Switch doch mittlerweile ist. Die Demos zu Dragon Quest 11, Dragon Quest Builders und Valkyria Chronicles 4 waren einfach nur enorm und erlaubten es netterweise, den Spielstand im Fall eines Kaufs in die fertige Version zu übernehmen, was sicher nicht viele Leute dazu veranlasste, sich die Titel auf der Nintendo-Plattform zu holen, obwohl sie auf anderen Konsolen oder gar dem PC besser aussehen. Die ofenfrische Demo zu einem lang ersehnten JRPG-Sequel schweigt sich aktuell über die Spielstand-Frage aus, ist aber ebenfalls recht großzügig ausgefallen.

Aber auch ein mehr als netter neuer Multiplayer-Titel für bis zu vier Spieler macht als Probierfassung seine Aufwartung und könnte Overcooked-Fans schwach werden lassen. Ebenso ist uns ein wahrer Exot aufgefallen und soll hier nicht unerwähnt bleiben. Ob der dann was taugt, könnt und müsst ihr selbst entscheiden.

Hier also die interessantesten und spielenswertesten Demos für die Switch, beginnend mit den neuesten.

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Rückkehr einer Nischenmarke: Brigandine: The Legend of Runersia

Ich habe eine Schwäche für opulente, schwer japanische Charakterporträts und Charaktere, die "Schizler" heißen. Ich bin noch nicht allzu tief in der Brigandine-Demo vorgedrungen und habe an das Original von vor 20 Jahren nur noch sehr bruchstückhafte Erinnerungen, finde das Spiel aber jetzt schon anders als alles andere, was auf der Switch existiert. Es ist ein extrem redseliger Mix aus RPG, unkomplizierter Grand-Strategy und Hexfeld-Rundentaktik, der von miserabel bis leise genial alles werden könnte, wenn er später dieses Jahr erscheint. Aber ein wenig züchtiger könnten sich einige der Anime-Püppchen schon anziehen. Die schönen Zeichnungen hätten dieses beiläufig Laszive gar nicht nötig. Dennoch definitiv einen Blick wert.

Der echte zweite Teil: Bravely Default 2

Richtig, Bravely Second für den 3DS war nicht der zweite Teil von Bravely Default. Mehr noch. Erst kürzlich entschuldigten sich die Entwickler von Team Asano (von denen kam auch Ocopath Traveller) sogar für das Spiel. Teil zwei *räusper* macht vor allem durch ein Aufsehen erregendes Art Design von sich reden, das auf der Switch wirklich ausgezeichnet zur Geltung kommt. Es ist ein malerischer, plastischer Stil, der dem JRPG gut zu Gesicht steht und bestens einfängt, wie diese Sorte Titel in unserer Fantasie anno 1996 aussah. Auch spielerisch scheint Fans des Genres hier einiges geboten zu werden, wenngleich die Demo einen ein wenig hart reinwirft ins Geschehen. Das bedeutet auch, dass es unwahrscheinlich ist, diesen Spielstand in der finalen Version fortzusetzen. Immerhin spielt ihr hier nicht den Anfang des Abenteuers. Ich gebe zu, die Bildrate darf gerne noch einen Tacken besser flutschen, aber das Spiel sieht trotzdem visuell ziemlich fantastisch aus und hat ein bisschen was vom knuddeligen Schaukasten-Vibe eines Link's Awakening abbekommen. Definitiv anschauen.

Alles muss raus: Moving Out

Nicht so gut wie Overcooked ... aber immer noch ziemlich gut und vor allem sehr charmant, wie man hier kooperativ und auf Zeit Möbel in einen Umzugswagen wuchtet. Wen schert schon die alte Bude, wo man doch eh rausmuss? Ob man den Fernseher über den Swimmingpool in den Laster werfen kann? Was wenn nicht? Egal! Auf den Versuch kommt es an, der Gedanke zählt und so weiter. Moving Out ist mutwillig veranstaltetes Chaos und fühlt sich vor allem deshalb so richtig an, weil man so viel Falsches anstellen darf. Ein grundauf sympathischer Titel, bestens aufgehoben auf der Nintendo Switch - auch wenn Overcooked weiterhin das beste Koop-Spiel überhaupt ist.

Benjamin hat erst kürzlich im Moving Out - Test über die Qualitäten des Titels sinniert. Werft mal einen Blick rein.

--- Ende Update, 5. Mai ---

Macht mal wieder Sport: Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020

Jetzt, da wir nicht einmal mehr sicher sind, ob wegen des Coronavirus die Olympischen Sommerspiele in Tokio überhaupt stattfinden können, fühlt sich dieses Spiel schon ein bisschen seltsam an. Macht aber nichts, denn die eigentlichen sportlichen Disziplinen in diesem lockeren Sportspiel-Mix sind mehr als nur ordentlich umgesetzt. Das einzige, was stört, ist die fehlende Option, sich seine eigene Couch-Olympiade zu basteln. Denn an Einstellungsmöglichkeiten für Multiplayer-Enthusiasten fehlt es diesem Spiel beinahe kriminell. Dennoch ist es ein gelungener Abstecher der Sonic- und Mario-Riege in sportlichere Gefilde und einen Blick wert.

Mehr über die Qualitäten und Probleme des Spiels dröselt euch Benjamin im Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Tokyo 2020 - Test auf.

Roguelike-Taschenmonster: Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX

Keine Trainer und Pokémon als Roguelike? Kann das gutgehen? Nun, das findet ihr dank der Demo am besten selbst heraus. Unser Benjamin fand das Switch-Remake des 3DS-Spiels im Test jedenfalls extrem gelungen. Der Titel zieht viel Reiz aus seinen wiederkehrenden Abläufen und mit jedem Run steht halt auch etwas auf dem Spiel. Das sorgt für Spannung. Ruhig mal ausprobieren, auch wenn ihr eher orthodoxer seid, wenn es um eure Taschenmonster geht.

Wackelkandidat stellt sich zum Test: Daemon X Machina

Ich will ehrlich sein, ich hatte mir hiervon mehr versprochen, als ein nur solides Mech-Spiel. Die Basis ist da, das grundlegende Kampfverhalten und die Optik stimmen, man merkt direkt, dass man mit jeder Faser seines Körpers bereit für einen Quasi-Nachfolger zu Armored Core ist ... und fühlt sich hier dann noch auf kleinen Schlachtfeldern und in einfallslosen Missionen ein wenig gefangen. Der eigentliche Ablauf ist aber unterhaltsam genug, um zumindest mal einen Blick auf Daemon X Machina zu werfen, was ihr dank der Demo ohne jeglichen Reibungswiderstand tun dürft.

Was genau uns an dem Titel gestört hat - und was er richtig gut macht, das lest ihr im Daemon X Machina - Test.

Gorillas im Blutnebel: Ape Out

Ape Out ist ein perfekter Kandidat für eine Demo. Wenige Spiele bringen schneller auf den Punkt, worum es geht. In diesem Fall: Ein Gorilla bricht aus einem schwer bewachten Komplex aus und macht mit den schwer bewaffneten Wächtern ... was 250 Kilogramm wütender Muskeln so machen: Sie packen wie Pappaufsteller, schützen sich damit vor Beschuss und schmeißen sie gegen Wände, als hätten sie keinerlei Gewicht - wo ihre Opfer dann in einer blutigen Pfütze zerplatzen. Dazu ein dadaistischer, prozedural im Takt der Gewalt dahinpolternder Jazz-Soundtrack und der Geheimtipp für zwischendurch ist perfekt. Das Spiel ist jeden Cent wert, aber auch die Demo bringt schon eine Menge Freude ins Leben.

Mehr zum Spiel? Dann lest hier unseren Ape Out - Test

Hey, hey, Wicki. Hau ab: Bad North

Insel um Insel verteidigt ihr eure Lande gegen einfallende Wikinger. Locker-flockige, niemals verkopfte Echtzeittaktik mit wenigen Einheiten, aber trotzdem reichlich Spieltiefe. Versprüht einen ordentlichen "Nur-noch-eine-Runde"-Effekt und kommt schnell zur Sache, was es für eine Demo prädestiniert. Passt mit seinen schlanken Missionen zudem perfekt auf ein Handheld und ist damit auf der Switch bestens aufgehoben. Geschmackvolle Aufmachung auch! Dringend ausprobieren, falls nicht schon geschehen!

Mehr dazu? Dann schaut euch unseren Artikel dazu an: Bad North - Alles Böse kommt vom Meer.

Dark Souls in dreckig. Also richtig dreckig: Blasphemous

Ein Kandidat für die schönste Pixelart des letzten Jahres - wobei "schön" nicht gerade das richtige Wort ist, so morbide, wie Blasphemous daherkommt. Es ist in jedem Fall ästhetisch sehr konsequent, auf der Seite von "gothic", wo kein bisschen Glamour hinscheint, extrem blutig und auf eine morbide faszinierende Weise unerfreulich anzuschauen. Das ist als Kompliment gemeint. Spielerisch ist es ein etwas behänderes, schnelleres Dark Souls aus der Seitenansicht, und dabei durchaus eingängig. Seltsam, dass es letztes Jahr ein wenig untergegangen ist. Dank der Demo habt ihr jetzt eure Chance.

Klassiker, neu aufgelegt: Blaster Master Zero

Nettes Spiel, tolle Demo. Das einzige Problem hieran ist, dass es nicht der zweite Teil ist. Denn der ist noch sehr viel besser. Schön nach 8-Bit-Art gepixelter Action-Platformer, der auf Kampffahrzeuge setzt, die man auch mal verlassen muss, um dann zu Fuß weiterzumachen. Sehr klassisch ist daran auch, dass hier und da mal die Perspektive gewechselt wird. Mal spielt ihr aus der Seitenansicht, mal aus der Draufsicht. Probiert es aus, habt Spaß - und wenn ihr ihn habt, könnt ihr auch gleich den zweiten Teil kaufen. Auch der kostet, wie schon der erste 9,99 Euro und ist damit ein extrem großzügiger "Blast from the Past".

Interesse geweckt, dann lest doch denTest zu Blaster Master Zero

Zelda als Musikspiel: Cadence of Hyrule

Man sollte meinen, zwei so unvereinbar wirkende Genres wie Musikspiel und Action-Adventure würden niemals eine Zusammenführung finden. Brace Yourself Games hat es trotzdem gewagt und nach seinem exzellenten Crypt of the Necrodancer ein noch besseres Spin-off mit Zelda-Tunika auf den Leib geschneidert. Sobald man erst einmal das Prinzip verinnerlicht hat - sind Gegner anwesend, könnt ihr euch nur mit dem Beat der Musik bewegen und zuschlagen - lädt Cadence so hart zum Kopfnicken, dass man sich nicht dagegen wehren kann. Selbst abends im Bett schüttelt es einen noch im Takt der exzellent neu arrangierten Zelda-Kompositionen.

Kommt schon, ihr wollt es doch auch: Cadence of Hyrule - Test

Ein Schatz, den kaum wer kennt: Captain Toad Treasure Tracker

Nicht wirklich ein neues Spiel, sondern eine Neuauflage des Wii-U-Titels von 2015, aber deshalb nicht weniger gut. Steuert Captain Toad durch isometrische Puzzle-Labyrinthe auf der Suche nach gut versteckten Schätzen. Versprüht viel von der typischen Nintendo-Magie, aus einfachen Ideen fesselnde Konzepte zu stricken und ist bis heute ein viel zu wenig gespielter Geheimtipp. Die Demo wird euch davon überzeugen, da bin ich sicher.

Mehr Infos, wie das Spiel abläuft, entnehmt ihr unserem Captain Toad Treasure Tracker - Test der Wii-U-Version, der für die Switch-Fassung ebenso Gültigkeit behält.

Spielt es mit Freunden - oder Feinden: Death Squared

Lasst euch von der sterilen und etwas nichtssagenden Optik nicht abschrecken: Death Squared ist aktuell das letzte Wort in Sachen Koop-Puzzlerei und eines der nettesten Spiele, in denen ihr gut mit euren Freunden kommunizieren müsst. Solo muss man das hier nicht haben, was besonders tragisch ist, weil sich beim Spielen von Death Squared die Gemüter häufig derart erhitzen, dass man in Zukunft vielleicht alleine weitermachen muss. Auch wenn es in eurem Fall für eine Kaufentscheidung nicht reicht, ist die Demo eine gute Gelegenheit, eine kurze Multiplayer-Session mit einem Besucher einzulegen.

Die Mutter aller JRPGs: Dragon Quest 11 S - Streiter des Schicksals

Square macht Ernst, wenn es um seine Demos geht: Die von Dragon Quest 11 trägt euch durch weite Teile des Einstiegs dieses wundervollen JRPGs. Mehr als zehn Stunden seid ihr hiermit beschäftigt, länger als so manches andere Spiel in Gänze ist. So erhaltet ihr nur einen tollen Eindruck vom jüngsten Serieneintrag der legendären Rollenspielreihe, die in Japan zeitweise erfolgreicher war als Final Fantasy, sondern habt auch einfach eine ganze Menge Spaß. Und das Beste: Die Spielstände lassen sich einfach so in das fertige Spiel übertragen: Überzeugt euch die Demo also zu einem Kauf, macht ihr einfach da weiter, wo ihr aufgehört habt. So muss man Demos machen.

Eingehendere Eindrücke zum Spiel lest ihr im Dragon Quest 11 S - Test.

Schaffe, schaffe, Drachen hauen: Dragon Quest Builders 2

Und schon wieder eine so gewaltige Demo, dass Square Enix sie gleich selbst "Jumbo" nennt. Auch hier seid ihr mehr Stunden beschäftigt als mit so manchem kompletten Spiel. Auch hier nehmt ihr anschließend euren Fortschritt in die Kaufversion mit, solltet ihr euch den Titel anschließend zulegen. Das Spiel selbst? Eine sympathische Mischung aus JRPG und Minecraft-Steinestapelei, die ein gutes Tempo geht und ihre Ingredienzen bestens in Griff hat.

Glaubt ihr nicht, dann lest doch unseren Dragon Quest Builders 2 - Test.

Anime-Traum mit bockiger Steuerung: Forgotton Anne

Forgotton Anne mag kein perfektes Spiel sein - im Gegenteil. Vor allem die Steuerung des Platformer-Adventures macht einen schon manchmal wahnsinnig. Aber es ist trotzdem ein Titel, den man mal gesehen haben sollte. Wie ein japanischer Zeichentrickfilm in Seitenansicht, noch dazu wundervoll animiert, sieht das hier nach einem Ausnahmespiel aus. Was könnte in einem schwierigen Fall wie diesem besser sein als eine Demo? Richtig. Runterladen!

Mehr zum Titel erfahrt ihr im Forgotton Anne - Test.

Monster Hunter auf Speed: God Eater 3

Die Action-Anime-Version von Monster Hunter geht ein deutlich höheres Tempo, gefällt aber mit einem knackigen Kampfsystem und schön verzahnten Rollenspielsystemen. Wie schon seine Vorgänger wird auch God Eater 3 durchaus sehr grindig irgendwann, aber gerade das schätzen viele Fans an der Reihe. Mithilfe der Demo bekommt man einen guten Eindruck davon, ob die Ästhetik und die hochkonzentrierte Anime-Infusion einem zusagen und hat obendrein eine Menge Spaß mit den ordentlichen Fights.

Weitere Infos zu God Eater 3 lest ihr auf unserer Game Page zum Spiel.

Geheimtipp für Zelda Fans: Hob Definitive Edition

Die Vergleiche mit einem klassischen Zelda wie A Link tot he Past sind nicht zu hoch gegriffen: Die Torchlight-Macher von Runic Games veröffentlichten nur Wochen vor ihrer Schließung ein fantasievolles Action-Adventure, das höchsten Ansprüchen genügt. Erfolg war ihnen damit nicht vergönnt. Aber wenn man ein Spiel wie dieses auf dem Grabstein stehen hat, dann müssen sich die Beteiligten keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Hob ist die Definition eines Geheimtipps und die Demo stellt das ganz gut klar.

Der Blaue ist wieder da: Mega Man 11

Man muss über dieses Mega Man nichts anderes sagen als über all die anderen. Es sind Hardcore-Platformer in Reinkultur und dieser ist da keine Ausnahme. Was besonders wundert ist, was da so lange gedauert hat? Es ist fast, als würde Capcom Keiji Inafune, der abwanderte, um über Kickstarter mit Mighty No. 9 seinen eigenen Mega-Man-Klon zu basteln, hiermit eine lange Nase machen wollen. Denn wir wissen hoffentlich noch alle, was das mit Mighty No. 9 war. Richtig: Nichts! Hier also das Original, frisch wie eh und je.

Monster Hunter Generations Ultimate

Das letzte große Monster Hunter vor dem großen Umbruch und vorerst das einzige, das ihr auf der Switch spielen werdet. Gut, dass es eines der größten und besten ist, hier schön von der 3DS-Version aufpoliert, um auf der neuen Nintendo-Konsole noch ein wenig mehr zu glänzen. Vielleicht nicht der optimale Einstiegspunkt - das bleibt wohl World - aber eine schöne Erinnerung daran, wo die Reihe herkommt.

Details zum Spiel und eine umfassendere Einordnung in den Serienkontext findet ihr im Monster Hunter Generations Ultimate - Test.

Neo Cab

In einer Welt, in der die Automatisierung fast alle Fahrdienstleister verdrängt hat, seid ihr einer der letzten Quasi-Uber-Fahrer - und lernt dabei allerlei interessante Gestalten kennen. Ein interessantes, dialogbasiertes Adventure, das ein paar spannende Themen behandelt und in Sound und Aufmachung durchaus überzeugt. Erwartet nur nicht, euer Auto selbst zu fahren.

Weitere Gedanken und Informationen lest ihr im Neo Cab - Test.

Octopath Traveler

Square-Enix' bildhübsches Rollenspiel mit den wechselnden Protagonisten macht es einem nicht leicht es zu lieben. Das bedeutet aber nicht, dass es einem nicht mindestens eine gehörige Portion Respekt und Anerkennung für seine Aufmachung und die exzellenten Kämpfe abringen würde. Mir persönlich war es in Sachen Handlung zu dünn und das Miteinander der Partymitglieder kaum spürbar - ich stellte keinen wirklichen Bezug zu diesen Leuten her. Spielerisch gefiel es mir aber ausgezeichnet. Wie sehr euch das stören könnte, das lasst ihr am besten mit dieser Demo auf einen Versuch ankommen. Die dauert nämlich satte drei Stunden. Danke Square!

Eine eingehendere Analyse zum Spiel hat unser Octopath Traveller - Test für euch parat.

Ori and the Blind Forest

Damit ihr jetzt schon wisst, worüber sich am 11. März, wenn der Nachfolger erscheint, alle die Augen ausweinen, könntet ihr einen Blick auf die Ori-Demo werfen. Die dürfte euch im Nu von den Vorzügen dieses traumschönen Metroidvania überzeugen, dessen niedliche Optik fast einem trojanischen Pferd gleichkommt. Selten war eines dieser Spiele härter als das hier. Diese Reise voller kniffliger Platform-Passagen ist es wert. Wir wollen nur nicht, dass ihr am Ende behauptet, wir hätten euch nicht gewarnt. Beim Intro bitte Taschentücher bereithalten!

Was genau an diesem Spiel so toll ist, das er fahrt ihr im Ori and the Blind Forest - Test.

Resident Evil 5 und 6

Klar, alle Welt ist in heller Aufregung, weil wir Anfang April überraschend und nur ein Jahr nach dem brillanten Resident Evil 2 Remake schon die Neuauflage des dritten Teils bekommen. Aber das sollte euch nicht davon abhalten, die Reihe ein wenig Revue passieren zu lassen. Auf der Switch gibt es mit Ausnahme von Teil zwei, drei, sieben und einiger Spin-offs alles Wichtige zum Thema und dazu gehören auch die nicht ganz so beliebten respektive sogar ein bisschen verhassten Teile fünf und sechs. Um zu schauen, wie die sich gehalten haben, kommen die Demos gerade recht.

Falls euch das nicht so interessiert, nicht schlimm. Ist ja nicht so, dass es alternativ nicht auch eine ganze Menge zu Resident Evil zu lesen gäbe, etwa unser Artikel Warum Resident Evil 3 kein Klassiker ist wie der zweite Teil - und warum das dem Remake egal sein kann oder unser Countdown der 5 besten Resident Evils.

The Touryst

Was für ein Glücksfall The Touryst doch ist: Technisch und gestalterisch ist es ein absolutes Schmuckstück, aber es machte auch die Münchner Entwickler von Shin'en über Nacht noch ein bisschen bekannter als sie vorher wegen ihrer tollen Arbeit an Fast RMX schon waren. Ein neues F-Zero würden sie zwar leider nicht machen wollen. Aber das bedeutet auch, dass uns mehr Spiele wie The Touryst ins Haus stehen. Und wenn ein Studio so gekonnt verschiedene Stimmungen zwischen Urlaub und Abenteuer miteinander vereint, freut man sich einfach auf das, was kommt. Weitere Infos zum Spiel lest ihr im The Touryst - Test.

Trials Rising

Sicher nicht das beste Trials, aber ein ziemlich gutes und das will immer noch etwas heißen, den viel mehr Spaß kann man auf zwei Reifen kaum haben, es sei denn, Megagon machen endlich mal Lonely Mountains Downhill für die Switch fertig. Halsbrecherische Rampen, gewollte und ungewollte Stunts und der stete Ruf des Leaderboards ziehen seit über einer Dekade - und jetzt eben auch auf der Switch. Falls ihr es noch nicht kennt: Ausprobieren!

Im Trials Rising - Test bekommt ihr noch mehr Eindrücke zum Spiel.

Yoku's Island Express

Eine sehr elegante Mischung aus Flipper und Maskottchenplatformer: Ihr schnippt und kegelt einen Mistkäfer an seiner Kugel Unrat hängend durch einen vernetzten Dschungel, der rein zufällig in clever angelegten Pinball-Bahnen verläuft. Klingt schräg, ist es auch. Entspannt aber von vorne bis hinten immense und ist erfrischend anders. Wer einen Blick riskiert, wird's kaum bereuen.

Warum? Lest unseren Yoku's Island Express - Test und ihr erfahrt es.

Yooka-Laylee and the Impossible Lair

Das Debüt von Yooka-Laylee, einer Hommage ehemaliger Rare-Leute an sich selbst, hätte deutlich besser sein können, allen voran die Steuerung. Mit The Impossible Lair setzt Playtonic aber gekonnt zum Sprung in die Seitenansicht an und macht auf einmal so gut wie alles richtig. Wer das Chamäleon und die Fledermaus bereits abgeschrieben hatte, tut gut daran, den beiden noch einmal eine Chance zu geben. The Impossible Lair ist richtig gut und muss sich auch für Hits wie Donkey Kong Country Tropical Freeze nicht verstecken.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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