EA spendet eine Million Dollar für den Kampf gegen Rassismus, Niantic sichert mindestens fünf Millionen zu

Weitere Maßnahmen.

Update vom 3. Juni 2020: Auch Pokémon-Go-Entwickler Niantic hat finanzielle Unterstützung für den Kampf gegen den Rassismus zugesagt. Erlöse aus dem Ticketverkauf für das Pokémon Go Fest 2020 sollen gespendet werden, zugesichert hat das Unternehmen mindestens fünf Millionen Dollar.

In einem vierseitigen Statement, das auf Twitter veräffentlicht wurde, drückt das Unternehmen zudem seine Solidarität aus und kündigt an, seine Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen ausbauen zu wollen.

Ursprüngliche Meldung vom 3. Juni 2020: Verschiedene Unternehmen der Branche haben bereits ihre Solidarität mit Black Lives Matter und den Kampf gegen Rassismus zum Ausdruck gebracht, andere gehen auch schon einen Schritt weiter und leisten finanzielle Hilfe.

Wie Electronic Arts heute bekannt gab, spendet der Publisher eine Millionen Dollar für den Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in den USA und der ganzen Welt.

"Wir vertiefen unsere Unterstützung für Organisationen, die daran arbeiten, systemische Rassenungerechtigkeit zu stoppen, Diskriminierung zu bekämpfen und die Menschenrechte in den USA und darüber hinaus zu schützen", heißt es.

Darüber hinaus verdoppelt man die Spenden, die während des internen YourCause-Spendenprogramms für Mitarbeiter des Publishers am Monatsende zusammenkommen.

Intern plant der Publisher ein neues Programm, bei dem jeder Mitarbeiter sich einen bezahlten Tag frei nehmen kann, um seine Gemeinschaft zu unterstützen. Für den 19. Juni ist ein unternehmensweiter Freiwilligentag geplant und am 9. Juni ist eine "Community Conversation" geplant, die allen Mitarbeitern offen steht, um ihre Sorgen und Gedanken zum Ausdruck zu bringen.

Indes spendet Ubisoft 100.000 Dollar für die Unterstützung der NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) und Black Lives Matter.

"Die Ermordung von George Floyd und der systemische Rassismus gegenüber der schwarzen Gemeinschaft sind zutiefst beunruhigend und schmerzhaft", schreibt der Publisher auf Twitter. "Wir glauben an Freiheit und Gleichheit und stehen in Solidarität mit unseren schwarzen Teammitglieder. Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteile sind Dinge, an deren Veränderung wir alle arbeiten sollten."

Auch Devolver Digital beteiligt sich mit einer Spende am Kampf gegen Rassismus. "Die einzelnen Mitarbeiter von Devolver Digital und das Unternehmen selbst haben 65.000 US-Dollar zur Unterstützung der Black-Lives-Matter-Bewegung gespendet", heißt es.

Im Zuge der Proteste hat Sony sein PS5-Event und CD Projekt sein Cyberpunk-Event verschoben, auch die neuen Seasons in Call of Duty Warzone, Modern Warfare und Mobile starten nicht wie geplant.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (6)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (6)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading