Einige Aktionäre von Activision Blizzard glauben, dass CEO Bobby Kotick zu viel Geld bekommt

Activision rechtfertigt das mit dem gestiegenen Marktwert.

Eine Reihe von Aktionären von Activision Blizzard haben ihre Bedenken hinsichtlich der Vergütungspakete von Firmenchef Bobby Kotick zum Ausdruck gebracht.

In einem Dokument der US Securities and Exchange Commission (SEC) sprechen sie sich dagegen aus, dass allein Activision festlegt, wie viel Geld er bekommt.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies gefordert wird, bisher erhielt man aber allem Anschein nach nie genügend Stimmen dafür. Das jährliche Aktionärstreffen findet am 11. Juni statt.

Dem Dokument zufolge erhielt Kotick in den letzten vier Jahren jeweils ein "kombiniertes Aktien- und Optionskapital in Höhe von über 20 Millionen Dollar", was mehr sei, als jeder andere CEO in vergleichbaren Firmen erhalte.

"Trotz wiederholt niedriger Zustimmungsraten der Aktionäre bietet Activision Blizzard seinem CEO mehrere überlappende Möglichkeiten, übergroße Aktienprämien zu erhalten, selbst wenn die leistungsbezogenen Schwellen noch nicht erreicht wurden", heißt es.

"Während Aktienzuschüsse, die die Gesamtvergütung von Vergleichsunternehmen übersteigen, in den meisten Fällen zu beanstanden sind, ist dies in diesem Fall von besonderer Bedeutung, da die Mitarbeiter von Activision Blizzard nach Entlassungen von 800 Mitarbeitern im Jahr 2019 mit Arbeitsplatzunsicherheit konfrontiert sind und in der Regel weniger als ein Drittel von einem Prozent des Gehalts des CEO verdienen. Darüber hinaus verdienen einige Mitarbeiter, wie zum Beispiel Nachwuchsentwickler, weniger als 40.000 Dollar pro Jahr, während sie in mit hohen Kosten verbundenen Gebieten wie Südkalifornien leben."

Gegenüber Gamespot rechtfertigt Activision das Vergütungspaket mit dem gestiegenen Marktwert des Unternehmens unter Koticks Führung.

"Während der Amtszeit von Herrn Kotick - der längsten aller CEOs eines öffentlichen Technologieunternehmens - hat sich der Börsenwert von Activision Blizzard von weniger als 10 Millionen US-Dollar auf über 53 Milliarden US-Dollar erhöht."

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Zu viel Geld für einen CEO?

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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