Bungie schließt Destiny 3 aus, weitere Destiny-2-Erweiterungen für 2021 und 2022 geplant

Wie es in Zukunft weitergeht.

Die Zukunft für Destiny umfasst kein Destiny 3.

Im gestrigen Livestream zum nächsten Kapitel von Destiny 2, das die Erweiterung Jenseits des Lichts und die Saison der Ankunft umfasst, ging es auch um die weiter entfernte Zukunft.

Für 2021 ist mit The Witch Queen eine weitere Erweiterung geplant und Lightfall folgt 2022. Heißt: Für Bungie ist Destiny 2 jetzt ein langfristiges Live-Service-Spiel.

"Destiny 2 ist zu groß, um effizient aktualisiert und gewartet zu werden", heißt es. "Die Größe und Komplexität des Spiels tragen auch zu mehr Bugs und weniger Innovation bei. Anstatt ein Destiny 3 zu entwickeln und D2 hinter uns zu lassen, werden wir jedes Jahr ältere, weniger aktiv gespielte Inhalte aus dem Live-Spiel in die so genannte Destiny Content Vault (DCV) verschieben. Auf diese Weise können wir D2 jahrelang erweitern und unterstützen, einschließlich der drei neuen jährlichen Erweiterungen, die wir heute angekündigt haben, beginnend mit Jenseits des Lichts im Herbst."

Dazu passt natürlich, dass Bungie Destiny 2 auf Xbox Series X und PlayStation 5 bringt, wo das Spiel in 4K mit 60fps laufen soll. Auf beiden Plattformen gibt es ein kostenloses Next-Gen-Upgrade. Crossplay zwischen den Generationen der einzelnen Konsolenfamilien gibt's in diesem Jahr, Crossplay zwischen allen Plattformen könnte 2021 folgen.

Und wenn Inhalte in der Destiny Content Vault landen, heißt das nicht, dass sie nicht zurückkehren. Auch Content aus Destiny 1 kehrt zurück, zum Beispiel der Raid Vault of Glass in Jahr 4, aber nicht mehr in 2020. Auch vom Destiny-1-Strike- The Devil's Lair war die Rede.

"Mit Destiny 1 haben wir das Problem der ständig wachsenden exponentiellen Komplexität gelöst, indem wir mit Destiny 2 eine Fortsetzung erstellt haben", sagt Bungie. "Wir haben den gesamten Inhalt von Destiny 1 und viele der Funktionen, die die Spieler liebten, zurückgelassen. Wir glauben jetzt, dass es ein Fehler war, eine Situation zu schaffen, die die Community aufspaltete, den Fortschritt der Spieler und die Spielerfahrung auf eine Weise zurückgesetzt hat, die uns ein ganzes Jahr gekostet hat, um uns zu erholen und dies zu beheben. Es ist ein Fehler, den wir nicht wiederholen wollen, indem wir ein Destiny 3 machen. Wir glauben nicht, dass eine Fortsetzung die richtige Richtung für das Spiel ist, und seit zwei Jahren investieren wir all unsere Entwicklungsanstrengungen in neue Inhalte, das Gameplay und neue Engine-Funktionen, die eine einzelne, sich entwickelnde Welt in Destiny 2 direkt unterstützen."

Darüber hinaus arbeitet Bungie an einem neuen Spiel, zu dem jetzt erste Hinweise auftauchten.

Im PlayStation Store erhaltet ihr derzeit Destiny 2: Forsaken (14,99 Euro), Destiny 2: Festung der Schatten (20,99 Euro) oder beides zusammen in der Upgrade Edition (33,49 Euro) günstiger. Darüber hinaus gibt's dort ein dynamisches Cayde-6-Design und ein Community-Grafik-Design - beide kostenlos.

Lest hier mehr zu Destiny 2.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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