Call of Duty: Black Ops Cold War läuft auf PS5 mit 60 Frames

Mit 120 Hz wird abgetastet, für flüssigeres Ballern.

Nachdem gestern schon für Assassin's Creed: Valhalla auf der PS5 bestätigt wurde, dass es in 4K60 laufen würde, ist nun Call of Duty: Black Ops Cold War an der Reihe. Laut Aussage der Entwickler in der aktuellen Ausgabe des offiziellen PlayStation Magazins UK wird CoD: Cold War - ich denke, wir können und hier auf die Kurzfassung eines zu langen Titels einigen - in 60 Frames auf der PlayStation 5 laufen. Diesmal gab es keine Erwähnung der Auflösung, also ist nicht klar, ob es 4K60 sind, aber solche Dinge werden ja eigentlich gern erwähnt, wenn es denn so wäre.

Also, 60 Frames und für einen Shooter sind das natürlich immer gute Nachrichten. Bei Call of Duty war diese Zahl auch nicht immer heilig, denn während der Multiplayer mit den kleineren Maps sich bemühte immer die 60 zu halten, wurde der eher Effekt-lastige Solo-Modus mit der Kampagne gern auf auf weniger gesetzt. Das ist dieses Mal wohl nicht der Fall und es wird spannend sein zu sehen, welche Auflösung erreicht wird, denn Ray Tracing scheint ja auch hier ein Thema zu sein und das bremst ja anscheinend auch das kommende Watch Dogs: Legion aus. Dieses hat sich aber für die 4K entschieden, zumindest wurden diese bereits bestätigt, während man hier nichts von der Frame-Rate hörte. Es sieht so aus als würde es mit den Kompromissen auf der Hardware, die deutlich günstiger ist als eine High-End-PC-Grafikkarte, bereits beginnen. Keine große Überraschung würde ich sagen.

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Aber es gibt auch mehr gute Nachrichten, denn die Abtastrate bei CoD: Cold War soll bei 120 Hz liegen, was bedeutet, dass das eigentliche Spielgefühl auch in der Kampagne ausgesprochen flüssig sein sollte. Controllereingaben werden ohne Lag - zumindest Konsolen-seitig - gelesen und umgesetzt und zusammen mit den 60 Frames sollte das ein gutes Shooter-Feeling ergeben.

Was das Spiel selbst angeht: Es geht zurück in die späten 70er und frühen 80er, der kalte Krieg läuft auf Hochtouren und es gibt ungefähr eine Million mögliche Szenarien, in denen das Ballern dort stattfinden könnte. Der Ansatz sieht recht realistisch aus, was die politische Situation angeht - so war Präsident Reagan schon zu sehen -, aber ein paar Freiheiten nimmt man sich gelegentlich gern heraus. Mal schauen, ob es am Ende mehr James Bond oder mehr Spy Game wird.

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Martin Woger

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Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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