Xbox Quick Resume - An- und ausschalten, wann es Probleme machen kann

Meistens Killer-Feature, manchmal nur (Spielspaß)Killer

Quick Resume auf der Xbox ist eines der Killer-Features, das vom der Ankündigung Microsofts neuer Konsole an für viel Aufsehen sorgte. Das tut es immer noch und meist auch so, wie es das soll: Als wertvolle Zeitersparnis beim Gaming. Manchmal jedoch kann es euch auch Zeit kosten, wenn ihr Pech habt. Lest hier, was Quick Resume ist, wie man es einschaltet und auch ausschaltet und welche Probleme es mit Quick Resume auf der Xbox geben kann.

Was ist Xbox Quick Resume?

Quick Resume hat den Grundgedanken, dass ihr die Konsole einfach jederzeit ausschalten könnt und wenn ihr sie wieder startet, spielt ihr direkt weiter. Ganz ohne das Spiel laden zu müssen, mit praktisch keiner Wartezeit beim Start. Und nicht nur für ein laufendes Spiel, wie es bei der Xbox One schon möglich war, sondern für jedes Spiel, das ihr installiert habt. Im Prinzip schreibt die Xbox den Spielstand immer in einen Cache auf der schnellen SSD-Platte und kann dann sofort darauf zugreifen. Das Ganze soll auch deutlich stabiler laufen als es noch bei der Xbox One der Fall war, wo gefühlt die Hälfte aller Spiele gerne mal abstürzte. Im Prinzip also ist Quick Resume ein echter Fortschritt im Vergleich zu den Zeiten, wo man selbst installierte Spiele erst laden und dann auch noch den Spielstand laden musste.

Wie schaltet man Quick Resume an und aus?

Im Grunde hat jedes Spiel, das in eurer Bibliothek mit X/S für Xbox Series X und S markiert ist, das Quick Resume Feature aktiviert, und zwar vom Start weg. Startet die Xbox und ein solche Spiel, dann drückt im Spiel den Xbox-Button und startet ein anderes X/S-Spiel. Jetzt könnt ihr praktisch sofort zwischen diesen beiden Spielen nach Belieben hin- und herschalten oder später, wenn ihr die Konsole startet beide wie ihr lustig seid genau da weiterspielen, wo ihr aufgehört habt.

Ihr könnt sogar die Xbox vom Strom nehmen und später wieder anschließen und die Quick-Resume-Spielstände werden immer noch genauso da sein.

Ihr könnt natürlich nicht endlos viele Spiele starten, irgendwann ist der Cache voll und die Xbox schafft Platz, indem sie die Dinge rauswirft, die ihr am längsten nicht gestartet habt - in der Regel liegt die Grenze bei etwa fünf Spielen. Das passiert alles automatisch, da müsst ihr nichts tun. Ihr könnt aber, wenn ihr möchtet, denn wenn ihr den Xbox-Knopf drückt, dann zu dem Spiel navigiert, das nicht mehr im Speicher sein soll und den Options-Button drückt. Wählt "Verlassen / Quit" aus, dann wird das Spiel geschlossen und auch aus dem Speicher genommen.

Quick Resume ist so ein großartiges Feature, dass niemand es ausschalten möchte, solange es funktioniert. Deshalb scheint es auch keine Funktion zu geben, wie man es aktiv ausschalten kann. Man kann aktuell Quick Resume nicht gezielt abschalten.

Schade, denn:

Spiele, bei denen Quick Resume Probleme macht

Es gibt ein paar Spiele, bei denen Quick Resume nicht immer funktioniert, wie es soll. Wenn ihr zu dem Spiel zurückkehrt und erwartet dort weiterzumachen, wo ihr aufgehört habt, findet ihr euch plötzlich an einem früheren Zeitpunkt wieder, manchmal Stunden zurück.

Wenn das passiert, dann könnt ihr nur einen früheren Spielstand aktiv laden und hoffen, dass entweder das Auto-Save des Spiels funktioniert hat oder ihr daran gedacht habt zu speichern.

Man dachte zuerst, dass sich das Problem vor allem auf Xbox One abwärtskompatible Titel bezog, aber es sind auch Spiele dabei, die neu sind. Hier ein paar Titel, bei denen es aktuell zu Problemen mit Quick Resume kommen kann:

  • Assassin's Creed: Valhalla
  • Assassin's Creed: Odyssey
  • Borderlands 3
  • Dirt 5
  • Forza Horizon 4
  • NBA 2K21
  • The Falconeer
  • Watch Dogs: Legion
  • Yakuza: Like A Dragon

Diese Liste ist keinesfalls abschließend und Micrososft ist sich des Problems bewusst. Es gibt noch keinen Patch, aber das Versprechen unter Hochdruck daran zu arbeiten. Gut so, denn es gibt nicht schlimmeres als ein Speicher- - oder eben Quick Resume - Feature, das nicht richtig funktioniert.

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Über den Autor:

Martin Woger

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Chefredakteur

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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