Overwatch ist jetzt für Xbox Series X/S optimiert - PS5-Spieler gehen erstmal leer aus

Sonys Infrastruktur verkompliziert das Next-Gen-Update.

  • Overwatch hat eine Optimierung für die Xbox Series X/s bekommen
  • Mit ihr können Spieler die Performance des Shooters an ihre Vorlieben anpassen
  • PS5-Spieler bekommen erstmal kein Update

Wer Overwatch auf der Xbox Series X oder S spielt, darf sich auf eine Optimierung freuen. PlayStation 5-Spieler gucken erstmal in die Röhre. Was das Update vom 9. März 2021 für einen Teil der Next-Gen-Spieler bereit hält, klären wir jetzt.

Optisch lässt sich der Shooter nun an die Bedürfnisse des Spielers anpassen. Mit der Grafikoption "bevorzugter Modus" könnt ihr zwischen den drei Voreinstellungen "Auflösung", "Ausbalanciert" und "Framerate" wechseln. Je nach Auswahl legt das Spiel bei der Darstellung den Fokus auf bestimmte grafische Bereiche.

Im Detail wird das Spiel in den einzelnen Modi wie folgt ausgerichtet:

Auflösung: Dieser Modus bevorzugt eine höher aufgelöste Ausgabe auf Kosten einer geringeren Bildqualität (Series X: 4K @ 60Hz, Series S: 1440p @ 60Hz).

Ausbalanciert: Dieser Modus bevorzugt die Bildqualität auf Kosten der Auflösung (Series X: 1440p @ 60Hz, Series S: 1080p @ 60Hz).

Framerate: Dieser Modus bevorzugt eine höhere Bildrate von 120 Bildern pro Sekunde auf Kosten der Bildqualität und der Auflösung (Series X: 1440p @ 120Hz, Series S: 1080p @ 120Hz).

Die passende Hardware, wie beispielsweise ein Fernseher mit 120Hz oder einer variablen Bildwiederholrate, ist natürlich Voraussetzung, um den Modus voll ausnutzen zu können.

In der Theorie wären Einstellungsoptionen wie diese auch auf der PS5 möglich - wäre da nicht das Problem mit der Abwärtskompatibilität. Rocket-League-Entwickler Psyonix erklärte zuvor gegenüber Eurogamer, dass ihre Entscheidung, das Fußball-Rennspiel nur für die Xbox Series X zu optimieren, an "der Art und Weise, wie die Abwärtskompatibilität auf der Konsole implementiert ist," gelegen habe.

Für die Xbox sei es nur ein kleines Update, auf der PlayStation 5 benötige der Entwickler eine vollständige native Portierung. Dasselbe Problem könnte auch bei Overwatch zum Tragen gekommen sein.

Alle weiteren Neuerungen hat Blizzard in seinen Patch Notes vorgestellt.

Blizzards Shooter hält sich aktuell nur knapp über Wasser. Bessere Alternativen und ein angekündigter Nachfolger machen das Spiel obsolet. Was ich über den Sprung von Overwatch zu Overwatch 2 denke und wie Blizzard den Umstieg angehen sollte, könnt ihr in meiner Multiplayer-Kolumne lesen.

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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