Bericht: Valve könnte den SteamPal schon bald offiziell vorstellen

Ähnlichkeiten zur Nintendo Switch.

  • Valve entwickelt Berichten zufolge einen portablen Gaming-PC
  • Auf diesem Gerät könnt ihr Steam-Spiele zocken - entweder im Handheld-Modus oder an einen großen Bildschirm angeschlossen
  • Auch in anderen Punkten ist der Valve-PC der Nintendo Switch ähnlich

Update vom 8. Juni 2021: Wie PC Gamer berichtet, plant Valve während ihrer 90-minütigen PC Gaming Show am 13. Juni um 23:30 Uhr eine Ankündigung, die mit der Spieleplattform Steam in Zusammenhang steht. Höchstwahrscheinlich geht es dabei um den SteamPal.

Ursprüngliche Nachricht vom 26. Mai 2021: Berichten zufolge entwickelt Valve einen tragbaren Gaming-PC, der Ähnlichkeiten mit der Nintendo Switch zu haben scheint. Bereits im letzten Steam-Update gab es Hinweise auf das sogenannte "SteamPal"-Gerät und die dazugehörigen "SteamPal Games". So viel Raum für Spekulationen...

Ars Technica schafft ein wenig Klarheit und schreibt in einem Bericht darüber, dass die kommende Hardware von Valve eine große Auswahl an Spielen bieten wird, die ihr über Steam auf einem Linux-System abspielen könnt. Abhängig von der Situation der Lieferketten könnte das Gerät sogar schon dieses Jahr auf den Markt kommen.

Mehrere nicht genau benannte Quellen verrieten Ars Technica, dass der SteamPal ein kompletter Computer mit standardmäßiger Gamepad-Steuerung inklusive Tasten, Joysticks und einem daumengroßen Touchpad sein wird. Das alles wird mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm abgerundet. Eine vollständige Tastatur soll das Gerät nicht erhalten.

Aktuell soll sich der portable All-in-One-PC im Prototypstadium befinden - nicht einmal der Name ist dem Gerät in dieser Phase sicher und könnte sich noch ändern.

Die Quellen gehen davon aus, dass der SteamPal einen USB-Typ-C-Anschluss spendiert bekommt, damit dieser mit größeren Monitoren verbunden werden kann - ähnlich wie bei der Nintendo Switch. Abnehmbare Controller soll der tragbare Steam-PC allerdings nicht besitzen.

Laut einer Prognose von Ars Technica wird der SteamPal einen Chip von Intel oder AMD nutzen - die Nutzung eines Nvidia-Chips könne ausgeschlossen werden, da frühere Prototypen für Switch-ähnliche Gaming-PCs anderer Hersteller ausnahmslos auf AMD oder Intel setzten. Also dürfte die Halbleiterknappheit wohl auch bei diesem Gerät greifen.

Gabe Newell könnte das Gerät in seinem Heimatland bereits vor einigen Wochen angekündigt haben. In einer neuseeländischen Schule ging er bei einer Podiumsdiskussion auf die Frage ein, ob Valve Pläne für zukünftige Konsolen-Videospiele habe. Seine indirekte Antwort könnte sich auf den SteamPal beziehen:

"Ihr werdet bis zum Ende des Jahres eine bessere Vorstellung davon bekommen... und es wird nicht die Antwort sein, die ihr erwartet. Ihr werdet sagen: 'Ah-ha! Jetzt verstehe ich, wovon er gesprochen hat.'" Klingt doch sehr verdächtig nach SteamPal, oder was meint ihr?

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Melanie Weißmann

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