Cyberpunk 2077: CDPR hofft auf Umsatzschub durch Release auf PS5 und Xbox Series X/S

Glaubt an einen langfristigen Erfolg.

Von der kommenden Veröffentlichung der PS5- und Xbox-Series-X/S-Versionen von Cyberpunk 2077 erhofft sich CD Projekt einen großen Umsatzschub.

Überhaupt sieht man sowohl Cyberpunk als auch The Witcher als wichtige Bausteine für die künftigen Geschäftszahlen des Unternehmens.

"In den kommenden Quartalen und Jahren wird das Finanzergebnis des Segments CD Projekt Red maßgeblich von den Verkaufszahlen der Spiele abhängen, die in den Universen Cyberpunk und The Witcher spielen", heißt es.

Und weiter: "Der Absatz von Cyberpunk 2077 in den kommenden Monaten wird von den Produktions- und Marketingaktivitäten des Unternehmens sowie von der allgemeinen Stimmung rund um das Spiel abhängen. Das Interesse der Spieler kann unter anderem von einem effektiven technischen Support in Form von aufeinanderfolgenden Updates und Patches, der Rückkehr von Cyberpunk 2077 in den PlayStation Store und der Veröffentlichung von kostenlosen DLC-Inhalten, die für 2021 angekündigt wurden, beeinflusst werden. Das Umsatzvolumen wird auch von einer erfolgreichen Veröffentlichung der dedizierten Next-Gen-Edition von Cyberpunk 2077 abhängen, die für die zweite Hälfte des Jahres 2021 geplant ist."

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CDPR glaubt, dass Cyberpunk 2077 langfristig erfolgreich sein wird.

In den eigens für die neuen Konsolen optimierten Versionen sollte das Spiel dann hoffentlich auch besser laufen als auf Xbox One und PS4.

Abseits dessen hofft man auf einen Erfolg des Mobile-AR-Spiels The Witcher: Monster Slayer und auch die zweite Season der Netflix-Witcher-Serie könnte noch einmal für einen Umsatzschub durch ein gesteigertes Interesse an den Spielen führen.

CD Projekt glaubt jedenfalls an den langfristigen Erfolg von Cyberpunk 2077, für das innerhalb der nächsten Wochen das nächste Update erscheinen soll.

Rund 60 Prozent des Umsatzes im vergangenen Geschäftsquartal (Januar bis März 2021) gingen auf das Konto von Cyberpunk 2077, den größten Anteil hatten digitale Verkäufe auf dem PC. Aktualisierte Verkaufszahlen wurden nicht genannt.

Des Weiteren bemüht sich das Unternehmen weiter um eine Rückkehr des Spiels in den PlayStation Store und darum, dass der Warnhinweis im Microsoft Store - "Bis zum Update des Spiels kann es bei Nutzern auf Xbox One-Konsolen zu Performance-Problemen kommen" - entfernt wird. CD Projekt erhofft sich von der Rückkehr in den PlayStation Store natürlich keine Wunder. Es werde zwar eine Informationskampagne dazu geben, aber "nichts Bombastisches".

Nach Angaben des Unternehmens arbeiten weiterhin um die 300 Beschäftige an Cyberpunk 2077 und größere Erweiterungen im Stil von Hearth of Stone (Witcher 3) für das Spiel werden definitiv kostenpflichtig sein.

Und was die Zukunft anbelangt, soll die umfassende Entwicklung neuer Triple-A-Spiele im Jahr 2022 starten. Vorbereitungen dafür laufen natürlich bereits, ein Drittel der Belegschaft beschäftige sich bereits mit unangekündigten Titeln.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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