CD Projekt warnt: Angestellten-Daten könnten nach Leak in Umlauf kommen

Auch private Informationen könnten geklaut worden sein.

  • Der CDPR-Leak könnte auch persönliche Daten der Angestellten enthalten
  • CDPR will streng gegen diejenigen vorgehen, die den Leak verbreiten

Neben den vielen guten Nachrichten der E3-Woche hat CD Projekt Red gestern ein eher besorgniserregendes Statement veröffentlicht. Darin warnt die Firma, dass beim kürzlichen Hackerangriff könnten auch persönliche Daten von Angestellten und Partnerunternehmen gestohlen worden sein, die nun mit dem Leak weiterverbreitet werden.

Wie es im neuen Statement von CDPR auf Twitter heißt, man habe neue Informationen darüber erhalten, dass aktuell interne Daten zusammen mit den gestohlenen Dateien im Internet herumgereicht würden. Dabei könnte der Leak wohl auch private Hinweise auf Personen enthalten, die an den Spieleprojekten beteiligt waren.

Zwar sei man sich laut RDPR nicht ganz sicher, welche Inhalte in den gestohlenen Dateien im Detail enthalten sind, die weiterzuverbreiten könnte aber dafür sorgen, dass die Privatsphäre der Angestellten angegriffen werde.

Konkret heißt es: "Wir haben neue Informationen bezüglich der Datenschutzverletzung erfahren und haben nun Grund zu der Annahme, dass interne Daten, die während des Angriffs illegal erlangt wurden, derzeit im Internet kursieren." Weiter heißt es im Statement: "Wir sind nicht in der Lage, den genauen Inhalt der fraglichen Daten zu bestätigen, obwohl wir glauben, dass sie neben Daten zu unseren Spielen auch Angaben zu aktuellen/ehemaligen Angestellten und Partnern enthalten könnten. Darüber hinaus können wir nicht bestätigen, ob die betroffenen Daten nach dem Verstoß möglicherweise manipuliert wurden oder nicht."

Zuvor hieß es vonseiten der Hacker-Gruppe, die CDPR Anfang des Jahres in erpresserischer Absicht angegriffen hatte, man habe zwar Zugang zu "CDPR-Daten, Firmenberichten und NDAs", diese würden allerdings nicht an die Öffentlichkeit gelangen, sondern nur Medien und Presse gezeigt. Nun scheint das Unternehmen aber besorgt, das könnte sich ändern.

Demnach will CDPR streng durchgreifen: "Wir sind entschlossen und bereit, gegen Parteien vorzugehen, die die gestohlenen Daten weitergeben", heißt es im Statement.

Erschreckend ist eher, dass zahlreiche Leute aus der Community den Leak zum Anlass nehmen, die Firma in toxischen Beiträgen noch weiter anzugreifen, zu beleidigen und Ausschnitte aus den gestohlenen Dateien zu posten.

Na klar, viele von uns sind sehr begeistert vom Gaming und es ist eine Leidenschaft für sich, aber es sind noch immer Spiele. Diese trotzigen Aktionen könnten wiederum echte Leben zerstören, wenn private Daten herumgeschickt werden. Das sollte man sich vielleicht mal auf der Zunge zergehen lassen.

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Über den Autor:

Judith Carl

Judith Carl

News Redakteurin

Die Neue bei Eurogamer. Adventure-Freak und Fan von guten Geschichten. Begeisterte Sängerin. Mag Rollenspiel, Podcasts und Trashfilme.

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