Halo Infinites Multiplayer soll Spaß machen und kein Zweitjob werden

Im zweiten Leben bin ich Master Chief.

Die Seasons in Halo Infinites Multiplayer-Part sollen euch nicht dazu drängen, euch ständig mit dem Spiel zu beschäftigen.

Live Team Design Director Ryan Paradis und Lead Progression Designer Christopher Blohm sprechen in einem neuen Beitrag auf Halo Waypoint darüber, was die Philosophie hinter 343 Indsutries' Ansatz ist.

Die Seasons in Halo Infinite dauern zum Beispiel drei Monate, was "den Spielern eine gute Menge an Zeit gibt, um die saisonalen Inhalte zu erleben und zu erforschen, ohne dass es ermüdend wird und ohne den Spielern ständig den Teppich unter den Füßen wegzuziehen", sagt Paradis. "Wir wollen sicherstellen, dass es immer einen frischen und spaßigen Grund gibt, Halo Infinite zu spielen, und dass die Dinge, die sie kennen und lieben, mehr als nur einen Herzschlag lang vorhanden sind."

Blohm spricht von "coolen Inhalten, Aktivitäten, Events und Belohnungen", die es im Verlauf der Seasons gibt. "Aber wir wollen nicht verlangen, dass die Spieler jede Woche der Season einen Haufen Stunden spielen, um alles zu vervollständigen", betont er. "Wir wollen, dass die Spieler Spaß an Halo haben und nicht grinden, als wäre es ein Job."

Halo_Infinite_Multiplayer_kein_Zweitjob
343 verspricht wenig Grinding für den Multiplayer-Part von Halo Infinite.

Gute Nachrichten also für alle, die nicht ihre gesamte Freizeit in die Seasons von Multiplayer-Spielen investieren möchten. Unterschiede im Vergleich zur Konkurrenz gibt's ebenso beim Battle Pass, denn diese bleiben in Halo Infinite dauerhaft erhalten.

Ihr könnt also zum Beispiel später den Battle Pass aus Season eins als aktiven Battle Pass festlegen und dort Fortschritte machen. Spieler und Spielerinnen erhalten so Flexibilität und die Möglichkeit, einen Battle Pass auch später zu starten und zu vervollständigen, sollten sie mal eine Saison auslassen oder wenig Zeit haben.

Gleich ist der Battle Pass dahingehend, dass es eine kostenlose Variante gibt und eine kostenpflichtige, die euch noch mehr Belohnungen beschert.

"In erster Linie arbeiten wir hart daran, dass der Battle Pass kein 'Grind' für die Spieler ist", versichert Paradis. "Wir wollen, dass es ein zusätzlicher Belohnungsstrom für die Zeit ist, die man bereits in das Spiel investiert hat. Ich für meinen Teil kann es nicht ausstehen, wenn ich ein Spiel spiele, nur um den Battle Pass abzuschließen - es fühlt sich für mich wie eine lästige Pflicht an."

"Wir haben uns andere Titel angeschaut, bei denen man etwas kauft, einen zeitlich begrenzten Zugang zum Pass bietet und sich dann zum Spielen verpflichtet fühlt... Das macht keinen Spaß und es ist nicht spielerorientiert. Wenn du uns vertraust und etwas von uns kaufst, gehört es dir. Ohne weitere Bedingungen."

Insofern ist durchaus zu hoffen, dass sich in Zukunft andere Spiele am Battle-Pass-System von Halo Infinite orientieren. 343 bezeichnet es als spielerfreundlich und man erzeuge so keine Angst, was zu verpassen. Die erste Season hört übrigens auf den Namen Heroes of Reach.

343 Industries arbeitet derzeit noch fleißig an Halo Infinite, das Ende 2021 für Xbox Series X/S, PC und Xbox One erscheinen soll.

Und wo wir gerade von Halo sprechen... Der Master Chief macht jetzt (unfreiwillig) Werbung für einen chinesischen Film.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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