Halo Infinite entscheidet nicht über die Zukunft des Franchise, sagt Phil Spencer

"Halo wird auch in zehn Jahren noch hier sein."

Um die Zukunft von Halo braucht ihr euch keine Gedanken zu machen, auch dann nicht, wenn Halo Infinite vielleicht nicht so gut wird wie erwartet.

Zumindest sagt Xbox-Chef Phil Spencer aktuell nicht, dass der eigentlich als Launch-Titel für Xbox Series X/S geplante Shooter ohne Frage der geilste scheiß ever wird, vielmehr klingt alles ein wenig bodenständiger.

Auf der anderen Seite sollte es nicht überraschen, dass Microsoft eines seiner großen Zugpferde nicht sofort auf Eis legen würden, wenn einmal was nicht ganz so gut klappt.

"Ehrlich gesagt denke ich dabei nicht daran, dass es hier um die Zukunft des Franchise geht", erzählt Spencer im Gespräch mit IGN. "Halo wird auch in zehn Jahren noch hier sein. Ist Infinite der entscheidende Faktor dafür, ob es so lange überlebt? Auf keinen Fall."

"Das Spiel hat so eine begeisterte Fangemeinde, eine lange Geschichte und eine umfangreiche Lore, dass es einfach eine IP ist, die bei uns bleiben wird. Wir nehmen das nicht als selbstverständlich hin, aber ich glaube fest daran, dass das so ist."

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Halo verschwindet nicht einfach von der Bildfläche.

Gleichzeitig ist er nach wie vor davon überzeugt, dass 343 Industries rechtzeitig zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft ein Qualitätsprodukt abliefern wird. Druck auf die Verantwortlichen möchte er dabei nicht ausüben.

"Ich möchte nie ein Team in eine Position bringen, in der es das Gefühl hat, dass das hier einschlagen muss oder es passiert wer weiß was", betont er. "Wir konzentrieren uns in diesem Weihnachtsgeschäft so sehr auf Halo und darauf, ein Spiel zu machen, auf das unsere Halo-Fans stolz sein werden. Das ist das Wichtigste für uns, aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die solche schlimmen Vorhersagen machen."

"Ich denke, dass Entwickler, egal ob es unsere Teams sind oder ein anderes Team da draußen, genug Druck auf sich selbst ausüben, wenn es darum geht, in den Augen der Fans zu liefern", fährt Spencer fort. "Erst recht, wenn du an einem Franchise arbeitest, das so groß ist wie Halo, mit einem solchen Fokus auf jeden Schritt und jedes Wort, das gesagt wird. Ich vertraue dem Team, ich vertraue dem Fortschritt, den sie machen. Ich habe Vertrauen in Halo Infinite und ich denke, das ist alles, was dazu gesagt werden muss."

"Ich denke, dass es Millionen von Menschen geben wird, die dieses Spiel spielen und lieben werden, und ich bin sicher, dass es einige Leute geben wird, die Möglichkeiten für uns sehen, mehr zu tun, und das ist einfach die Natur des Unterhaltungsgeschäfts. Das müssen wir akzeptieren, es ist einfach das, wozu wir uns verpflichtet haben, und wir lieben es, Teil davon zu sein."

In der letzten Woche hatte Spencer erklärt, warum das Spiel bisher noch keinen exakten Release-Termin hat. Darüber hinaus erklärte das Team, dass die Seasons und der Battle Pass im Multiplayer-Part Spaß machen und kein Zweitjob werden sollen.

Spencer ist indes überzeugt, dass Studioübernahmen eine gute Sache für Entwickler sind.

Halo Infinite erscheint Ende 2021 für Xbox Series X/S, PC und Xbox One.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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