Doom Eternal bekommt Solo-Horde-Modus statt PvP-Invasionen

Planänderung durch Corona.

Doom Eternal erhält nicht mehr den zuvor angekündigten, auf PvP fokussierten Invasionsmodus.

Entwickler id Software hat die Entscheidung getroffen, dessen Entwicklung zugunsten eines Solo-Horde-Modus einzustellen.

Als Grund dafür nennt das Entwicklerstudio die Herausforderungen in der Entwicklung, die sich durch die Corona-Pandamie ergeben haben.

Ursprünglich wurde der Invasionsmodus auf der QuakeCon 2018 angekündigt und sollte es anderen Spielern und Spielerinnen ermöglichen, die Kontrolle über Dämonen in eurer Kampagne zu übernehmen, wenn ihr das möchtet.

Nachdem Doom Eternal dann im März 2020 erschien, fehlte bisher jede Spur dieser Spielvariante. Und jetzt wissen wir dank eines neuen Statements auf Twitter auch warum. Aufgrund der "unvorhersehbaren Folgen der Pandemie und der Arbeit von zu Hause aus" habe man die Entwicklung eingestellt.

"Wir haben auch gesehen und gehört, wie viele von euch die Bandbreite des Gameplays und der Kämpfe genießen, die in den Erweiterungen und Master-Levels verfügbar sind", schreibt Executive Producer Marty Stratton. "Mit diesen Faktoren im Hinterkopf haben wir uns entschieden, unseren Fokus vom Invasionsmodus auf die Erstellung eines völlig neuen Einzelspieler-Horde-Modus umzulenken. Wir sind zuversichtlich, dass der Horde-Modus euch mehr von der Vielfalt und Herausforderung bieten wird, nach der ihr im Spiel sucht."

Darüber hinaus seine eine Überarbeitung des Battle-Modus geplant. Hierfür verspricht das Team eine "kompetitivere, Rang-basierte Struktur", eine Reihe von Gameplay- und Balance-Updates und eine neue Map. Mehr Infos gibt's im August auf der QuakeCon.

"Abschließend möchte ich betonen, wie immens stolz ich auf alles bin, was unsere Teams bei id und Bethesda erreicht haben", betont Stratton. "Es ist unglaublich schwer zu glauben, dass wir uns seit der Veröffentlichung von Doom Eternal vor mehr als fünfzehn Monaten nicht mehr gesehen haben. Und trotz der Hindernisse, die durch die Pandemie und das Arbeiten von zu Hause aus entstanden sind, wurden Dutzende von Updates und Ergänzungen von zu Hause aus erstellt, getestet, realisiert und unterstützt."

"Während der ganzen Zeit wurden wir durch eure unglaubliche Unterstützung und euren Enthusiasmus für das Spiel inspiriert und angespornt - daher möchten wir uns bei euch allen bedanken."

Zuletzt erhielt id Softwares Shooter, der für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch erhältlich ist, auch Next-Gen-Upgrades, was aber auf der PS5 eher für Frust sorgte.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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