Konsole steht Kopf: Sony zieht PS5-Werbung zurück

Doch nicht so idiotensicher?

Ok, das hier ist eher amüsierend als eine Neuigkeit, die die Welt bewegt, aber Sony hat kürzlich einen seiner eigenen Werbespots zurückgezogen, weil ein kleines Detail darin nicht stimmte.

Das kann man nun kleinlich nennen oder eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, denn in besagtem Video steht die horizontal ausgerichtete Konsole falsch herum - nämlich mit dem Blu-ray-Laufwerk nach oben. Uups!

Das fragliche bisschen Reklame teilte Sony gestern früh auf seinem Twitter-Kanal (danke, Kotaku). Darin war ein Familienvater zu sehen, der seinen Feierabend mit dem letzten Wort zum Thema Elternschaft - God of War - verbringt. Wer genau hinschaute, sah dann, dass der Gute das Ding falsch herum stehen hatte.

Klar, man kann nicht von jedem Set-Designer erwarten, dass er die Requisite in- und auswendig kennt. Allerdings bekommt man intuitiv doch den Eindruck, dass es vorher jemandem hätte auffallen können beziehungsweise müssen. Vor allem, weil es den Zuschauern auf Twitter unmittelbar auffiel und diese den Hersteller darauf aufmerksam machten.

kotaku
Quelle: Kotaku

Daraufhin wurde das Video zügig entfernt.

Sony hat zwar klar kommuniziert, wie das Ding aufzustellen ist, nimmt man die PS5 aber so in die Hand, will man sie intuitiv tatsächlich auf die Oberseite stellen, denn die ist nun mal deutlich ebener als die, auf der das Laufwerk wohnt.

Wie Kotaku bemerkt, ist es nicht das erste Mal, dass wir von offizieller Sony-Seite eine verkehrt herum aufgestellte PS5 sehen. Hermen Hulst, mittlerweile Head of PlayStation Studios, hatte die Konsole auch schon mal mit dem Laufwerk nach oben präsentiert.

Klar, das hat auch mit Haftungsfragen zu tun, aber wenn ihr mich fragt, hätte Sony den Spot - inhaltlich gesehen - nicht entfernen müssen. Im Grunde handelt es sich um die authentische und denkbare Darstellung eines Haushaltes mit Kindern:

Haben die frei drehenden Kids das Ding auf den Kopf gestellt? Hat die Mutter die PS5 notdürftig schnell wieder reingepfriemelt, "bevor Papa was merkt", nachdem der Kleinste sie heruntergeworfen hatte? Haben die üblichen vier Stunden Schlaf nicht gereicht, um beim Aufbau auch noch die Anleitung zu lesen und zu verstehen? Fragen über Fragen, die eine wertvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Elternschaft und Zocken hätten voranbringen können. Schade Sony!

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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