Nicht jedes Spiel muss ein Live-Service-Spiel sein, sagt Xbox' Matt Booty

Verdammt richtig.

Microsoft hat das ein oder andere Live-Service-Spiel in seinem Portfolio. Rares Sea of Thieves ist eines, Playground Games' Forza Horizon 5 wird eines und auch der Multiplayer-Part von 343 Industries' Halo Infinite kommt nicht ohne Seasons und Battle Pass aus.

Was aber nicht heißen soll, dass alle künftigen Titel der Xbox Game Studios mit einem solchen Live-Service-Gedanken im Hinterkopf entwickelt werden, betont Xbox Game Studios' Chef Matt Booty in einem neuen Interview.

"Wir haben keine Anweisung oder ein Mandat, das besagt, dass jedes Spiel ein beständiges Spiel mit fortlaufenden Inhalten sein muss", sagt er im Gespräch mit The Guardian.

"Nehmen wir Psychonauts. Es könnte ein Psychonauts 3 geben, aber ich werde Tim Schafer nicht sagen, dass er es machen soll. Da ich die Geschichte der Spiele kenne, die er macht, glaube ich nicht, dass er ein Spiel machen wird, das über mehrere Staffeln und fünf Jahre lang läuft."

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Nicht jedes Spiel braucht Live-Service-Elemente.

Story-Spiele seien für Xbox weiterhin wichtig und auch hier werde man nicht zwangsweise Saison-basierte Inhalte hineinstopfen.

"Sea of Thieves hat diese Langlebigkeit, und wir werden den Halo-Multiplayer auf Seasons basieren lassen, aber Compulsion Games, unserem Studio in Montreal, wurde nicht gesagt, dass sie etwas bauen sollen, das Season, sechs DLCs oder so haben wird", fährt Booty fort. "Tell Me Why war eine wichtige Geschichte für uns, aber es gibt keine Vorgabe, die sie dazu zwingt, herauszufinden, wie man Seasons in dieses Spiel bringt."

Anfang Juni hatte Microsoft betont, dass man zukünftig gerne jedes Quartal ein neues First-Party-Spiel in den Xbox Game Pass bringen möchte.

Was dieses Ziel anbelangt, ist Xbox laut Booty weiterhin auf der Suche nach Entwicklerstudios, die man übernehmen könnte.

"Die Entwicklung von Spielen dauert bis zu vier oder fünf Jahre, und die Realität ist, dass nicht jedes Projekt, das wir beginnen, es bis zum Launch schafft", sagte er. Aber wenn man das alles zusammenzählt, sind wir so weit gekommen, dass wir heute mit zwei Dutzend Studios Spiele in verschiedenen Genres entwickeln."

"Und wir wissen, dass ein florierender Unterhaltungsdienst einen beständigen und aufregenden Fluss an neuen Inhalten braucht. Unser Portfolio wird also weiter wachsen, während unser Service wächst."

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Benjamin Jakobs

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Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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