Das "größte Balance-Update in der Geschichte von Warzone" ist da!

Lebt länger.

Das neueste Update für Call of Duty Warzone ist laut Entwickler Raven der "erste große Schritt", um die durchschnittliche "time to kill" im Spiel zu erhöhen.

Bereits im Mai hatte Raven darüber gesprochen, dass das Studio plant, die Zeit, bis ihr einen Gegner getötet habt, zu verlängern.

Raven bezeichnet das neueste Update zugleich als das "größte Balance-Update in der Geschichte von Warzone", einige Waffen - zum Beispiel SCAR, Oden, beide AK-47 und FAL - wurden dabei deutlich abgeschwächt, vor allem in Bezug auf die Torso-Multiplikatoren.

Dies geschieht den Patch Notes zufolge, weil Raven mehr Wert auf Präzision legen möchte.

"Bei der Bewertung einer einzelnen Änderung mögen einige recht drastisch erscheinen, aber sie wurden ganzheitlich und auf eine Weise vorgenommen, die eine gleichmäßige Erhöhung der durchschnittlichen TTK über mehrere Waffenkategorien hinweg unterstützte", heißt es.

Call_of_Duty_Warzone_Balance_Update
An den Waffen hat sich vieles geändert.

"Die Torso-Multiplikatoren waren ein wesentlicher Schwerpunkt dieser Änderungen, da sie oft als einfache Schadenserhöhung wirken, wenn man bedenkt, wie konstant diese Stelle getroffen werden kann. Mit der Reduzierung dieser Multiplikatoren legen wir einen größeren Schwerpunkt auf die Präzision - ein Schritt, der unserer Meinung nach letztlich gesund für das Spiel ist."

Die Patch Notes zeigen, dass es bei fast jeder Waffe in Warzone die eine oder andere Anpassung gab. Nerfs gibt's auch beim kürzlich hinzugefügten Sturmgewehr C58, beim FARA 83 und bei der FFAR 1. Auch das MG 34 LMG hat es erwischt.

Indes wurde der minimale Schaden zum Beispiel bei der Grau 5.56 sowie beim Krig 6 erhöht.

"Statistisch gesehen, wird es immer eine 'beste Waffe' geben", sagt Raven. "Das ist die Natur eines kompetitiven Spiels. Die Spieler suchen und nutzen jeden Vorteil, den sie haben können, egal wie winzig er auch sein mag. Wir werden sehr darauf achten, dass die 'beste Waffe' nie zu lange anhält und eine Effektivität hat, die mit dem Können des Anwenders skaliert. Umgekehrt gibt es auch viele Spieler, die eine Vielzahl von Optionen bevorzugen, aus denen sie wählen können."

"Unser Ziel ist es, genau das zu bieten. Wir werden weiterhin Ausreißer, sowohl über- als auch unterdurchschnittliche Waffen, anpassen, bis jede Waffe zumindest brauchbar ist. Wir wollen nicht, dass die Spieler das Gefühl haben, sie seien deutlich im Nachteil, weil sie nicht die allgemein akzeptierte 'besten Waffe' verwenden."

Nach wie vor hat das Spiel aber auch Probleme mit Hacks und Cheats. In dieser Woche erreichten einige bekannte Streamer aus dem Nichts Level 1.000 und erhielten alle Waffen-Camos, darunter auch die seltensten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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