Netflix nimmt bald Spiele in sein Angebot auf - Mobile-Games zum Start

Update: Neue Infos.

Update vom 21. Juli 2021: Netflix hat die Pläne nun auch ganz offiziell bestätigt. Man befinde sich dahingehend in einer "frühen Phase" der Umsetzung.

Spiele werden ohne zusätzliche Kosten in das normale Netflix-Abo integriert, zu Anfang konzentriert das Unternehmen sich dabei auf Spiele für Mobilgeräte.

"Wir sehen Spiele als eine weitere neue Inhaltskategorie für uns, ähnlich wie unsere Expansion in Filme, Animation und improvisiertes Fernsehen", heißt es in einer Mitteilung an die Aktionäre.

"Wir sind nach wie vor begeistert von unserem Angebot an Filmen und TV-Serien und erwarten eine lange Phase steigender Investitionen und Wachstum in allen unseren bestehenden Inhaltskategorien, aber da wir seit fast einem Jahrzehnt in den Bereich der Originalinhalte vorstoßen, denken wir, dass es an der Zeit ist, mehr darüber zu erfahren, wie sehr unsere Mitglieder Spiele schätzen."

Ursprüngliche Meldung vom 15. Juli 2021: Bei Netflix bekommt ihr in naher Zukunft auch Videospiele.

Der Streaming-Dienst wagt einen großen Schritt über Serien und Filme hinaus und möchte Spiele in sein Programm aufnehmen.

Wie Bloomberg berichtet, hat man sich dazu Unterstützung in Form von Mike Verdu an Bord geholt, der den neuen Posten des Vice President of Game Development besetzt.

Zuletzt war Verdu bei Facebook tätig und arbeitete dort mit Entwicklern zusammen, um Spiele auf die Oculus-VR-Headsets zu bringen. Darüber hinaus war Verdu früher bei Electronic Arts, wo er an Marken wie Sims, Plants vs. Zombies und Star Wars arbeitete, sowie zwischen 2009 und 2012 Chief Creative Officer bei Zynga.

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Bald mehr als nur Filme und Serien.

Laut Bloomberg sieht der Plan vor, innerhalb eines Jahres Videospiele auf die Plattform zu bringen. Diese sollen dann einfach als neue Kategorie ins eigene Programm aufgenommen werden.

Zudem sei aktuell nicht geplant, für diese Inhalte mehr Geld zu verlangen. Bloomberg beruft sich bei den Informationen auf eine Quelle, die mit der Angelegenheit vertraut sei.

In den kommenden Monaten soll ein Gaming-Team aufgebaut werden, auf der eigenen Webseite gibt es bereits Angebote für Spiele-bezogene Stellen im Unternehmen.

Für Netflix dürfte dieser Schritt dazu dienen, sein Angebot im Vergleich mit der Konkurrenz weiter zu verbessern. Und natürlich könnte es in den kommenden Jahren ein Argument dafür sein, den Preis für ein Abonnement weiter zu erhöhen oder eine zusätzliche Abo-Variante einzuführen.

Aktuell beschäftigt sich Netflix unter anderem mit der Umsetzung vieler bekannter Marken als Serien, unter anderem ist eine Live-Action-Serie zu Resident Evil geplant, eine Adaption von Cuphead ist in Arbeit und auch Assassin's Creed bekommt eine Live-Action-Serie. Zuletzt ging die Animationsserie Resident Evil: Infinite Darkness beim Streaming-Dienst an den Start.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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