Pokémon Go sperrt Spieler zu Unrecht - Niantic arbeitet an einer Lösung

Nachdem Niantic zahlreiche Spieler zu Unrecht in Pokémon Go gesperrt hat, erkennt das Unternehmen an, dass es ein Problem gab.

Niantic hat fälschlicherweise eine Reihe von Spielern und Spielerinnen in Pokémon Go gesperrt.

Allem Anschein nach wurden - aus welchem Grund auch immer - Accounts für die Nutzung von "Dritthersteller-Software" (Cheats) gesperrt, obwohl dies nicht zutraf.

Die Kollegen von Eurogamer.net haben sich dahingehend mit Niantic in Verbindung gesetzt. Das Unternehmen hat dabei anerkannt, dass es ein Problem gab, und arbeitet an einer Lösung, um gesperrte Accounts wieder freizugeben.

Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Fans und langjährige Spieler beziehungsweise Spielerinnen sind nicht glücklich damit, wie lange es dauerte, dieses Problem zu erkennen. Kontaktaufnahmen mit dem Kundensupport hätten zu nichts geführt und es ist nicht das erste Mal, dass dieses Problem auftritt.

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Niantic hat Spieler und Spielerinnen zu Unrecht gesperrt.

Um Aufmerksamkeit zu erlangen, veröffentlichten Fans unter anderem lange Beiträge und Threads im TheSilphRoad-Subreddit. Auch der bekannte Pokémon-Go-YouTuber spieletrend war von den fehlerhaften Sperren betroffen.

Betroffene erhielten die standardmäßige Soft-Ban-Warnung, die sieben Tage gilt. Darauf folgen eine 30-tägige Sperre und dann ein permanenter Ban.

Es ist zu hoffen, dass die fälschlicherweise gesperrten Accounts bald wieder freigeschaltet werden. Unklar ist aber, wie es mit etwaigen Entschädigungen aussieht, zumal manche anscheinend schon zum Go Fest gesperrt wurden und dann nicht daran teilnehmen konnten.

"Wir arbeiten daran, Strikes für einige Trainer rückgängig zu machen, die fälschlicherweise Bestrafungen auf ihren Accounts erhalten haben", teilt ein Niantic-Sprecher mit. "Dies geschieht automatisch, unabhängig davon, ob die Trainer uns kontaktiert haben oder nicht. Wir entschuldigen uns für diesen Fehler."

Ähnliche Probleme gab es bereits im vergangenen Juni und auch bereits im April diesen Jahres.

Vor allem gegen Spoofing-Möglichkeiten versucht Niantic in Pokémon Go vorzugehen. Dabei täuschen Spieler beziehungsweise Spielerinnen dem Spiel einen Standort vor und können sich so im Grunde im Spiel an jeden beliebigen Ort des Planeten teleportieren, um Raids zu machen, regionale Pokémon zu fangen oder Arenen zu halten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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