Wie der Misserfolg der Steam Machines dem Steam Deck half

Valves Hardware-Experimente waren nicht immer von Erfolg gekrönt, aber letzten Endes halfen sie bei der Entwicklung des Steam Decks.

Valves bisherige Ausflüge in den Hardware-Sektor waren häufig nicht unbedingt von durchschlagendem Erfolg gekrönt.

Das gilt vor allem für das letzte PC-artige Produkt, das das Unternehmen auf den Markt bringen wollte: die Steam Machines.

Was nicht heißt, dass Valve daraus nichts gelernt hat. Im Gegenteil: "Wir haben vieles von dem, was wir gelernt haben, als Kriterien betrachtet, die wir erfüllen mussten, wenn wir jemals wieder mit Kunden über diese Kategorie sprechen wollten", sagt Valves Designer Greg Coomer im Gespräch mit IGN.

"Wir wollten dieses Gerät erst dann auf den Markt bringen, wenn wir das Gefühl hatten, dass es fertig ist und alle wichtigen Punkte erfüllt sind. Aber das haben wir definitiv getan... Ich glaube nicht, dass wir beim Steam Deck so weit gekommen wären, wenn wir diese Erfahrung nicht gemacht hätten."

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Wird das Steam Deck ein Erfolg?

Das Problem sei gewesen, dass Valve damals einen Linux-basierten PC hatte, ohne dass ausreichend Spiele einfach auf Linux verfügbar waren. "Das hat uns auf den Weg zu Proton geführt, wo es jetzt all diese Spiele gibt, die tatsächlich laufen", sagt Designer Scott Dalton. Gleichermaßen fließen andere Erfahrungen aus Valves anderen Experimenten - Steam Link, Steam Controller und so weiter - mit ein.

"Wenn wir von einem Höhepunkt sprechen, meinen wir damit nicht nur die Kombination aus der Hardware, die wir gebaut haben, sondern auch die Erfahrung, die unsere Teammitglieder bei der Herstellung von Hardwareprodukten gesammelt haben", ergänzt Designer Lawrence Yang. "All das haben wir schon einmal gemacht, und wir nutzen all diese Erfahrungen, um dieses Gerät so gut wie möglich zu machen."

Dalton zufolge reichen einige Ideen für das Steam Deck bereits in die Zeit zurück, in der Valve an Steam Link und am Controller arbeitete. Beim Controller gab es zum Beispiel anfangs einen kleinen Bildschirm in der Mitte, der ein programmierbarer Bildschirm sein sollte.

Valve hat das Steam Deck Mitte Juli angekündigt, nicht lange nach der Vorstellung konnte das Gerät auch schon vorbestellt werden.

Jedes Spiel aus dem Steam-Katalog sollte nach Angaben von Valve darauf laufen, darüber hinaus sei das Steam Deck sehr zukunftssicher.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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