Valve wollte kein Steam Deck, das nicht mit anspruchsvollen Spielen zurechtkommt

Das Steam Deck soll mit allen Spielen im Katalog von Steam zurechtkommen, eine andere Option hat es für Valve gar nicht erst gegeben.

Valve hat bereits wiederholt betont, dass eines der wichtigsten Ziele beim Steam Deck war, dass es den gesamten Steam-Katalog abspielen kann.

Dazu zählen dann natürlich auch - wenn es erscheint - die Spiele der vergangenen zwölf Monate. Eine andere Option gab es für Valve gar nicht, wie die beiden Designer Greg Coomer und Lawrence Yang nun gegenüber RPS angaben.

"Wir haben zwar über Versionen des Geräts diskutiert, die beispielsweise für Spiele mit geringerem Spezifikationen besser geeignet wären, aber das war nie wirklich ein Schwerpunkt unserer Arbeit", sagt Coomer. "Das war für viele Leute, die hier arbeiten, nicht wirklich interessant."

"Ja, wir wollten ein Gerät, das leistungsfähig genug ist, um alles zu bewältigen, was man ihm zumutet, und das gilt auch für wirklich anspruchsvolle Spiele", ergänzt Yang.

Steam_Deck_anspruchsvolle_Spiele
Spielt das, was ihr möchtet.

Ein wichtiger Punkt auf dem Weg dorthin war die Verfügbarkeit von neuen AMD-APUs mit hoher Performance und niedrigem Energieverbrauch, ansonsten wäre es in diesem Jahr vielleicht nichts mit dem Steam Deck geworden.

"Wir haben schon seit mehreren Jahren über ein solches Gerät diskutiert, auch schon damals, als wir uns hauptsächlich auf Dinge wie den Steam Controller oder ein Streaming-Gerät konzentrierten", sagt Coomer. "Aber damit es in unseren Augen realisierbar ist, musste erst eine Reihe von Dingen passieren."

"Wir waren nicht wirklich daran interessiert, ein Handheld-Gerät zu bauen, das nicht alle Spiele auf Steam spielen kann. Wir haben mit dem Gedanken gespielt, etwas zu entwickeln, das auf einer ganz anderen Architektur basiert - etwas, das keine x86-ähnliche PC-Lösung ist -, aber das hätte sich ziemlich weit von einem Gerät entfernt, das grundsätzlich dafür entwickelt wurde, die Spiele zu spielen, die es bereits auf Steam gibt."

"Erst in letzter Zeit, als wir mit AMD zusammenarbeiteten, hielten wir es für möglich, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das den richtigen Leistungsumfang hat, um die neuesten Triple-A-Spiele zu spielen, und das in einem kleinen Formfaktor, ohne zu schmelzen - und wir sind wirklich zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Wenn wir das noch vor ein paar Jahren versucht hätten, wäre es viel schwieriger gewesen."

Zuletzt hatte Coomer bestätigt, dass das Steam Deck in Sachen Performance immer gleich läuft, egal ob ihr das Gerät mobil oder mit dem Dock verwendet.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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