Warum Halo Infinite ohne Assassinations auf den Markt kommen soll

343 Industries streicht die Assassinations aus Halo Infinite, um Spielern ein Nachteil im Gameplay zu ersparen.

Wenn ihr Teil der Halo-Insider seid und am Tech-Test teilgenommen habt, dann ist euch vielleicht aufgefallen, dass ihr keine Assassinations ausführen konntet. Also diese coolen Moves bei denen ihr in die Third-Person-Perspektive wechselt, um euren Gegner stilvoll auszuschalten, wenn ihr ihn von hinten angreift. Dieses Feature wurde von Entwickler 343 Industries aus dem Game genommen.

Warum wurden die Assassinations entfernt? Bereits in einem Livestream Ende Juli bestätigte der Entwickler, dass es keine Assassinations im kommenden Sci-Fi-Shooter geben wird. Lange war dieses Feature ein fester Bestandteil des Halo-Franchise und wurde von 343 Industries "wirklich geliebt".

Wegen der Zeitfresserei der Animationen geht das Team nun jedoch "einen Schritt zurück" und wird die Assassinations erst dann wieder einführen, wenn es sich "wirklich sinnvoll anfühlt, damit sie immer ein zugängliches Werkzeug sind".

Senior Mission Designer Tom French sagte im Stream, dass das Feature zum Start von Halo Infinite nicht dabei sein werde. "Wir lieben Assassinations wirklich sehr... aber in vielen Levels schalten die Leute sie einfach ab, weil es einen Nachteil für das Gameplay darstellt."

Weniger epische sportliche Betätigung für Master Chief - mehr Zeit für euch.

Bei einer Dateigröße von fast 100 GB auf der Xbox - so zumindest ein Leak - und der damit verbundenen Menge an Inhalten, ist es vielleicht gar nicht so blöd, sich ein wenig Zeit sparen zu können.

In der Test-Phase, die bis zum 2. August spielbar war, konnten Halo-Insider primär die Bots des Shooters testen. Darunter auch die schwierigen ODST-Bots, die erst gegen Ende der Tech-Demo eingeführt wurden.

343 Industries sammelte bei dieser Gelegenheit Daten zu den Schwächen der Bots und der Performance des Spiels allgemein. Da es das erste Halo mit Bot-Kämpfen ist, will der Entwickler natürlich genügend Informationen sammeln, um die künstlichen Gegner nicht zu schwach, aber auch nicht zu stark in die Schlacht zu schicken - denn immerhin scheint das Spiel nur einen sehr schwachen Aim-Assist zu besitzen.

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Über den Autor:

Melanie Weißmann

Melanie Weißmann

News-Redakteurin  |  Melancholia_Mel

Melanie ist meist online am PC zu finden. Neben Multiplayern und Meer mag sie Alliterationen und dumme Wortspiele. Gelegentliches Lego-Bauen hilft ihr beim Abschalten.

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